Wassersäule

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Wassersäulen ermöglichen eine zusätzliche Wasserentnahme im Außenbereich deines Hauses. Die Säule ist nicht nur eine nützliche Erweiterung für deinen Garten, sondern kann auch als optischer Blickfang dienen.

Lange Wege mit Gießkanne in deinem Garten gehören dank einer ergänzenden Wasserquelle der Vergangenheit an, ebenso wie abgeknickte oder verdrehte Wasserschläuche.

Unabhängig vom Modell ist der Aufbau bei allen Wassersäulen ähnlich. Auf der Vorderseite befindet sich meist der Wasserhahn, welcher in der Regel auch als Anschluss für Bewässerungsanlagen tauglich ist.

Je nach Wasserzuleitung kann Regen- oder Trinkwasser aus der Säule entnommen werden. Mit unserem durchgeführten Wassersäulen Test 2020, wollen wir dir dabei helfen, die für dich passende Wasserzapfsäule zu finden.




Das Wichtigste in Kürze

  • Die Wassersäule ist eine Wasserentnahmestelle im Außenbereich deines Hauses. Es gibt sie je nach persönlichen Vorlieben aus verschiedenen Materialien und in verschiedenen Formen.
  • Je nach Anschluss kannst du Regen- oder Trinkwasser entnehmen.
  • Die Wasserzapfanlage spendet das Wasser zum erleichterten Gießen und Bewässern. Außerdem kann das Wasser aus der Säule zum Säubern benutzt werden.

Wassersäule Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Wassersäule aus Edelstahl

Wassersäulen aus Edelstahl sind besonders hochwertig und witterungsbeständig. Bei diesem Modell solltest du beachten, dass du einen Wasserhahn benötigst. Die Säule ist Wasserdicht verwscheißt und kann komplett mit Wasser geflutet werden. Zur Befestigung, musst du die Zapfanlage lediglich mit 4 Schrauben am Boden verbinden.

Solltest du eine Wassersäule aus Edelstahl bevorzugen, so ist dieses Modell sicherlich eines der besten auf dem Markt.

Die beste Wassersäule aus Kunststoff

Diese Säule aus Kunststoff in Steinoptik lässt sich einfach an jedem beliebigen Ort aufstellen. Der Wasseranschluss wird über eine handelsübliche Schnellkupplung hergestellt. Du kannst die Säule im Boden einbetten, oder dauerhaft verschrauben.

Bist du auf der Suche nach einer kostengünstigen Variante, welche auch optisch überzeugt? So können wir dir dieses Modell empfehlen.

Die beste Wassersäule mit einer Schlauchhalterung

Eine Halterung für den Schlauch oder auch die Gießkanne, helfen dir die Ordnung zu bewahren und erleichtern dir das Bewässern deines Gartens. Dieses Modell aus Edelstahl verfügt über eine Ablage auf der die Gießkanne platziert werden kann. Mit einem Erdspieß lässt sich die Säule leicht in der Erde montieren.

Solltest du eine benutzerfreundliche Option suchen, so ist dieser praktische Wasserspender sicher der Richtige für dich.

Die beste Wassersäule im antiken Look

Diese Variante besticht durch einen außergewöhnlichen Stil. Du kannst diese Zapfsäule nicht nur als optische Aufwertung nutzen, sondern auch einen handelsüblichen Gartenschlauch befestigen, und so deinen Grünraum bewässern.

Legst du einen außerordentlichen Wert auf das Aussehen deiner Wasserzapfanlage, können wir dir diesen massiven Standbrunnen aus Edelstahl empfehlen.

Kauf- und Bewertungskriterien für Wassersäulen

Im weiteren Verlauf werden wir dir nun anhand einiger Merkmale zeigen, worauf du bei einem Kauf einer Wasserzapfsäule achten solltest, und anhand dieser Eigenschaften die für dich passende Wassersäule auswählst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Wasserzapfstelle vergleichen kannst, lauten wie folgt:

Material

Wie schon erwähnt gibt es ganz unterschiedliche Zapfstellen für Wasser. Für welches Material solltest du dich aber nun entscheiden?

Je nach Material weist eine Wassersäule eine höhere Witterungsbeständigkeit auf und variiert dem nach im Preis. Ein Großteil der Säulen wird aus Edelstahl hergestellt, diese Option bietet nicht nur ein hochwertigeres Erscheinungsbild, sondern auch den Schutz gegen Rost. Das ist sehr nützlich, da die Säule Witterungen aller Art aushalten muss.

Auch die Varianten aus Kunststoff und Stein bieten einen besseren Schutz gegen Frost und sind daher witterungsbeständiger als Modelle, die aus natürlichen Materialien wie Holz gefertigt sind. Dennoch kann eine Säule aus Holz optisch viel besser in deinen Garten passen als andere Materialien.

Es gibt Zapfsäulen, die aus Kunststoff gefertigt sind, jedoch den Look eines anderen Materials nachahmen. Dies ermöglicht es dir deinen gewünschten Look zu einem erschwinglichen Preis zu bekommen.

Die Säulen aus Stein sind die kostenintensivsten Varianten. Du solltest auch bei der Anschaffung darauf achten, dass der Platz, an dem die Zapfstelle aufgebaut werden soll, für die massive und schwere Konstruktion aus Stein geeignet ist.

Anschlüsse

Im Grunde funktionieren alle Wassersäulen gleichermaßen. Auf was solltest du vor dem Kauf achten?

  1. Anschluss: Um deine Säule mit Wasser zu befüllen, wird diese mit einem Gartenschlauch oder einer Pumpe verbunden. Du solltest vor dem Kauf also sichergehen, dass diese Anschlüsse an dem Platz, wo du die Säule aufstellen möchtest, vorhanden sind.
  2. Wasserhahn: Bei dem gilt es je nach Einsatzart und Geschmack seine Entscheidung zu treffen. Wenn du deinen Gartenschlauch an der Säule anschließen möchtest, achte darauf, dass der Wasserhahn mit diesem kompatibel ist. Solltest du mehr als einen Hahn benötigen gibt es auch Modelle mit einem zweiten Hahn. Es werden aber auch Adapter angeboten, die du dir im Nachhinein dafür besorgen kannst.
  3. Position: Worauf du noch achten solltest, ist der Platz, an dem sich der jeweilige Anschluss befindet. Entsprechend dem Ort, an dem du die Zapfstelle installieren möchtest, sollten auch die Anschlüsse an der passenden Stelle sein.

Es gibt auch Modellvariationen die eine Steckdose verbaut haben. Deshalb solltest du sichergehen, dass auch der Anschluss zum Stromnetz vorhanden ist.

Maße

Bei der Größe der Wasserzapfsäule kommt es ganz auf die individuellen Gegebenheiten und Vorlieben an. Wie viel Platz hast du für die Säule zur Verfügung? Wie hoch sollte sie für dich sein?

Es kann schon mal passieren, dass du etwas unter den Hahn stellen möchtest, und der Platz reicht nicht aus, da der Hahn nicht lange genug ist.

Achte darauf, dass du die Wassersäule uneingeschränkt nützen kannst.

Die meisten Säulen sind von den Dimensionen schon so abgestimmt, dass sie einfach und ohne Umstände zu bedienen sind. Es kann aber sein, dass ein Modell für dich zu klein ist und du dich deshalb beim Ablassen des Wassers unnötigerweise bücken musst.

Es gibt auch die Möglichkeit, dass du dir ein Modell zulegst, welches in der Höhe verstellbar ist. So kannst du Fehler einer zu kleinen oder zu großen Zapfstelle entgegenwirken. Es ermöglicht auch den Kindern, sich tatkräftig an der Arbeit im Garten zu beteiligen und die eigene Bedienung des Wasserhahnes auszuprobieren.

Fußplatte

Mit der Fußplatte wird die Zapfsäule im Boden verankert. Manche Ausführungen bieten auch eine Abflussanlage, die in der Bodenplatte eingebaut ist. Hier musst du aber darauf achten, dass das Wasser auch abrinnen oder versickern muss. Deshalb kann es sein, dass du in direkter Hausnähe auch ein Abflussrohr im Boden benötigst.

Solltest du deine Wasserzapfstelle direkt im Garten platzieren, musst du keinen Abfluss einplanen. Hier kann das Wasser, je nach Untergrund, im Boden versickern. Eine andere Möglichkeit ist durch einen Gully eine Verbindung zur Kanalisation aufzubauen, jedoch ist dieser Schritt auch mit mehr Aufwand verbunden.

Mit der Bodenplatte sorgst du für den Halt deiner Säule.

Vor dem Kauf empfehle ich dir zu überlegen, wie du den Sockel mit dem Boden verbindest. Willst du den Wasserverteiler direkt in der Wiese aufstellen? Dafür eignet sich ein Erdspieß, den du direkt in die Wiese stoßen kannst.

Für noch mehr Festigkeit kannst du die Wassersäule einfach auf einer Gehwegplatte aus dem Baumarkt anbringen. Bedenke aber dabei, dass du hierfür noch Löcher bohren musst. Je nach Anschlussart deiner Zapfsäule musst du auch ein Loch für die Anschlüsse einplanen.

Gewicht

Wie du schon weißt, gibt es die unterschiedlichsten Modelle in fast allen erdenklichen Materialien. Wie viel die jeweilige Säule wiegt, ist daher ganz unterschiedlich.

Du solltest nur darauf achten, dass du an dem Platz, wo die Wasserzapfsäule aufgestellt werden soll, möglichst ebenerdiger Untergrund vorhanden ist, der auch das Gewicht tragen kann.

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Bitte beachte auch den Aufbau.

Die Zapfsäule muss an die Stelle transportiert werden, an der sie schlussendlich aufgestellt werden soll.

Es könnte dazu kommen, dass du bei der Anlieferung Hilfe benötigst, oder zusätzliches Gerät.

Diese Faktoren könnten dein Budget noch zusätzlich belasten. Deshalb, lieber auf Nummer sicher gehen und sich das Geld sparen.

Zubehör

Die verschiedenen Modelle bieten auch unterschiedlichste Erweiterungen an. Diese sind teilweise nicht nur praktisch, sondern machen die Zapfstelle zu einem besonderen Blickfang. Praktische Komponenten, die du bei vielen verschiedenen Modellen finden kannst, haben wir dir hier einmal aufgelistet.

  1. Schlauchhalter: Ein Merkmal, das auf vielen Wasserzapfsäulen zu finden ist. Der Halter sorgt dafür, dass dein Schlauch immer griffbereit und nicht verknotet ist. Überzeuge dich nur von dem richtigen Wasserhahn an der Säule, damit du deinen Gartenschlauch auch direkt anschließen kannst.
  2. Steckdose: Eine weitere Erleichterung ist für viele eine integrierte Stromquelle an dem Wasserverteiler. Diese kannst du für den Rasenmäher nutzen oder auch, um die alljährliche Weihnachtsbeleuchtung anzustecken. Grundsätzlich ist ein weiterer Stromanschluss im Freien nie verkehrt.
  3. Licht: Um den Garten auch in einem schönen Licht aufleuchten zu lassen, gibt es Wassersäulen, die über eine eingebaute Beleuchtung verfügen. Dunkle Gehwege im Garten gehören damit der Vergangenheit an. So kannst du auch noch in der Dämmerung deine Gießkanne auffüllen.

Ganz gleich für welche Wasserzapfsäule du dich entscheidest, zusätzliche Bestandteile können den Nutzen deiner Wasserquelle erhöhen.

Entscheidung: Welche Arten von Wassersäulen gibt es und welche ist die richtige für mich?

Wenn du dir eine Wassersäule zulegen möchtest, gibt es mehrere Alternativen, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

Typ Eigenschaften
Wassersäule aus Edelstahl Dieses Material ist rostfrei und witterungsbeständig. Eine Säule aus Edelstahl ist zeitlos. Dieser Typ ist jedoch teuer.
Wassersäule aus Stein Stein ist sehr massiv und hat eine lange Lebensdauer. Stein integriert sich gut in die bestehende Gartengestaltung. Das Material ist sehr schwer und auch kostenintensiver als andere Materialien.
Wassersäule aus Holz Holz eignet sich gut für den Eigenbau. Du musst das natürliche Material intensiv pflegen, da es witterungsanfällig ist.
Wassersäule aus Kunststoff Mit dem Modell aus Kunststoff kannst du dir eine günstige Säule anschaffen. Diese sind meist leicht in der Handhabung, jedoch nicht immer UV-beständig

Wenn du mehr über die einzelnen Wassersäulen-Arten erfahren möchtest, findest du in den folgenden Beiträgen weitere Informationen.

Wassersäule aus Edelstahl

Wassersäule aus Edelstahl

Moderne Edelstahlsäulen bieten den Vorteil, dass diese nicht rosten. Du musst dir also hier keine Gedanken machen und kannst die Säule 365 Tage im Jahr draußen stehen lassen. Lediglich die Leitungen sind im Winter zu entleeren, sonst könnten sie platzen.

Die Variante aus Edelstahl gibt es in Matt und auch auf Hochglanz poliert. Das natürliche Grau passt in seiner Eleganz in jeden Garten und verleiht dem Wasser eine zusätzliche Wertigkeit. So entsteht immer ein gutes Gefühl, wenn du den Hahn aufdrehst.

Suchst du nach einem modernen zeitlosen Design, kannst du mit der Edelstahlsäule kaum etwas falsch machen. Dennoch sind diese im Vergleich zu anderen Säulen relativ teuer. Deshalb musst du hier tiefer in die Tasche greifen.

Vorteile
  • Rostfrei
  • Witterungsbeständig
  • Zeitloses Design
Nachteile
  • Teuer
  • Wirkt kühl
Wassersäule aus Stein

Wassersäule aus Stein

Oftmals wird eine Steinsäule selbst gebaut oder bei einem Künstler in Auftrag gegeben. Solch ein Einzelstück eignet sich gut, um den Garten aufzuwerten.

Mit Stein hast du ein natürliches Material, welches sich harmonisch in eine künstlerische Gartengestaltung einfügt. Du kannst aber auch die Säule selbst als künstlerisches Objekt in den Garten stellen.

Die klassische Gesteinsart bei Wasserzapfsäulen aus Stein ist der Granit. Er verwittert kaum, ist beständig und sehr schwer. Er eignet sich für repräsentative und anspruchsvolle Bauten. Ist daher aber entsprechend teuer in der Anschaffung.

Eine Sonderform der Steinzapfsäule ist eine Säule aus Beton. Dieses Material kannst du dir selbst kaufen, oder selbst gießen. Beton lässt sich nach dem Aushärten leicht individuell gestalten. Vorteil: Beton ist in der Anschaffung wesentlicher günstiger als natürliche Gesteine.

Vorteile
  • Massiv
  • Lange Lebensdauer
  • Gut in bestehende Gartengestaltung zu integrieren
Nachteile
  • Schwer
  • Teuer
  • Eignet sich nicht für jeden Garten
Wassersäule aus Holz

Wassersäule aus Holz

Wenn du natürliches Material schätzt, würde ich dir zu einer Säule aus Holz raten. Jedoch sei dir bewusst, das Holz sich witterungsbedingt verändert und du das Material pflegen musst. Holz ist nicht gegen Frost geschützt, daher solltest du im Winter für ausreichend Schutz sorgen.

Es werden als Alternative auch Säulen aus Kunststoff angeboten, die einen Holzlook nachahmen. So musst du nicht auf die Optik verzichten, hast aber ein Material, welches leichter zu pflegen ist.

Vorteile
  • Natürliches Material
  • Gut für den Selbstbau
Nachteile
  • Pflegeintensiv
  • Witterungsanfällig
Wassersäule aus Kunststoff

Wassersäule aus Kunststoff

Willst du nicht zu viel Geld ausgeben, kannst du dich für einen Wasserspender aus Kunststoff entscheiden. Durch die guten Ver- und Bearbeitungsmöglichkeiten des Materials, ist das Spektrum der Nutzungsmöglichkeiten besonders vielfältig.

Der Kunststoff bietet sich an, teurere oder hochwertigere Materialien zu imitieren, wie zum Beispiel bei Stein-Optik, Holz-Optik etc.

Witterungseinflüssen gegenüber ist Kunststoff weitestgehend robust. Du musst jedoch bedenken, dass nicht alle Produkte UV-beständig sind. Zu billiges Material kann porös werden und ausbleichen.

Ein weiterer Pluspunkt ist die einfache Handhabung bezüglich Hygiene und Sauberkeit. Meist reicht es aus, die Säule mit einem feuchten Tuch abzuwischen. Um Krankheitskeime zu verhindern, lässt sich das Material bei entsprechendem Bedarf, einfach desinfizieren.

Vorteile
  • Günstig
  • Leicht
  • Einfache Handhabung
Nachteile
  • Nicht UV-beständig

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Wassersäulen ausführlich beantwortet

Im folgenden Ratgeber wollen wir dir die wichtigsten Fragen zum Thema Wassersäule beantworten. Wir haben hier für dich Fragen herausgesucht und beantworten sie dir untenstehend. Nachdem du den Ratgeber gelesen hast, wirst du über alle essenziellen Grundlagen zum Thema Wassersäulen bescheid wissen.

Für wen eignet sich eine Wassersäule?

Eine Wasserzapfsäule eignet sich für jeden, der einen Außenbereich hat, um dort auf kurzem Wege zu Wasser zu kommen. Bei den meisten Modellen lassen sich fast alle gängigen Bewässerungssysteme an den Wasserhahn anschließen.

Wer sein Regenwasser sammelt, kann die Wassersäule als zusätzliche Entnahmestelle nutzen. Die Anschaffung ist auch zeitgleich eine Investition, die deinen Garten aufwertet.

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Mit einer Wassersäule kannst du deinen Gartenschlauch direkt neben deinem Beet anschließen.
(Bildquelle: Tony Pham / Unsplash)

An der Säule lassen sich Duschaufsätze und Wasserspiele anschließen. So besteht die Möglichkeit sich nach der Gartenarbeit, oder nach Grillfesten an Ort und Stelle zu erfrischen und zu reinigen.

Welcher Hahn eignet sich auf einer Wassersäule?

Da sich die meisten Wasserentnahmestellen im Outdoor-Bereich befinden, sollten die verwendeten Materialien korrosionsbeständig sein. Handelsübliche Geräte aus Messing und Edelstahl erfüllen zum großen Teil dieses Kriterium. Auch ein Hahn mit einer Aluminiumlegierung eignet sich für den Außenbereich.

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Ein Wasserhahn der mit dem passenden Anschluss versehen ist, um aller Art Bewässerungssysteme anzustecken.
(Bildquelle: Harry Grout / Unsplash)

Achte darauf, dass Dichtungsringe und Gewinde fest verschraubt sind. Zusätzliche Schlauchanschlüsse oder Verbindungselemente solltest du passend anbringen. Zum Schutz vor Überschwemmungen des Außenbereiches, ist es ratsam, eine Kindersicherung zu installieren.

Welche Unterschiede gibt es bei Wassersäulen?

Wassersäulen gibt es in verschiedensten Formen und Materialien. Die gängigsten Modelle bestehen aus:

  • Edelstahl
  • Stein
  • Beton
  • Granit
  • Kunststoff
  • Holz

Stilistisch unterscheiden sie sich in Form und Verarbeitung. Für Objekte aus gebürsteten Edelstahl oder Granit musst du mehr investieren als für Modelle aus Kunststoff.

Unterschiede zeigen sich bei der Position der Anschlüsse. Die Verankerung am Boden sollte passend zum Untergrund gewählt werden. Hier gibt es einfache Steckmechanismen bis hin zu einbetonierten Lösungen.

Welche Alternativen gibt es zu einer Wassersäule?

Um direkten Zugang zu Wasser im Außenbereich zu haben, eignen sich neben Wasserzapfsäulen:

Typ Vorteile Nachteile
Regentonnen Geringe Kosten Keine Installation
Zisternen Große Speicherkapazität Aufbau mit hohem Aufwand verbunden
Erdtanks Vorgefertigter Tank Anfällig für Druck und Mikroorganismen

Was kostet eine Wassersäule?

Die Preisunterschiede sind je nach Ausführung sehr unterschiedlich. Das Material ist dabei sehr ausschlaggebend. Die Preisspanne reicht von circa 40 bis 400 Euro. Du kannst dir aber auch eine Wassersäule bauen lassen, in diesem Fall musst du mit höheren Ausgaben rechnen.

Säulen aus Kunststoff beginnen bereits ab einem Preis von 40 Euro, wobei du hier für Modelle in einer anderen Optik aber auch schon mal tiefer in deine Tasche greifen musst.

Typ Preis
Wassersäule aus Edelstahl ca. 60-150€
Wassersäule aus Stein ca. 120-400€
Wassersäule aus Holz ca. 50-150€
Wassersäule aus Kunststoff ca. 40-130€

Wassersäulen, die aus Stein oder Edelstahl hergestellt wurden, sind meist robuster als leichtere Varianten aus Kunststoff. Für diese Varianten musst du daher mehr Geld ausgeben.

Wie viel bar Druck sollte die Wassersäule haben?

Je nach Modell ist der maximale Druck, den die Säule aushalten kann, angegeben.
Der durchschnittliche Wasserdruck liegt zwischen drei und vier Bar. Dieser variiert von Region zu Region. Informiere dich am besten bei deinem Wasserversorger.

Sollte der Druck auf der Wasserleitung nicht ausreichen, kannst du diesen mit einer Pumpe erhöhen. Beachte auch die Angaben in der Produktbeschreibung. Du solltest den jeweiligen maximalen Wert nicht überschreiten.

Wie baue ich eine Wassersäule auf?

Die meisten Zapfsäulen werden bereits fertig montiert angeboten. Nur bei manchen Modellen musst du Einzelteile selbst zusammensetzen. Die Befestigung am Boden, ist je nach Produkt zu unterscheiden. Manche müssen einfach nur in das Erdreich gesteckt werden. Andere werden verschraubt, andere wiederum werden einbetoniert. Baust du dir die Wasserzapfsäule selbst, solltest du gewisse Schritte beachten.

  1. Vorbereitung: Die Aufbauaktion selbst beginnt mit der richtigen Auswahl des Standortes. Wo soll die Wasserzapfsäule hin? Sei dir über den Nutzen bewusst. Willst du einen kürzeren Weg zu deinem Beet, oder möglichst nahe an deine Garage?
  2. Anschluss herstellen:  Nun musst du von diesem markierten Ort aus, die Leitungen planen. Dazu legst du die Versorgungsleitung von deinem Wasseranschluss bis zur Säule aus. Die Versorgungsleitung wird dann unter der Grasnarbe in ca. 30 Zentimeter Tiefe eingegraben. Um Schäden zu verhindern, sollten die Leitungen mit Sand umschlossen werden.
  3. Überprüfen: Bevor du den Graben wieder zuschüttest, überprüfe den Wasserdruck. Kommt das Wasser nicht am Ende des Schlauches an, musst du vielleicht wieder zur Leitung gelangen.
  4. Aufbau: Nun kannst du deine Säule aufstellen und mit der Wasserleitung verbinden. Je nach Modellart, musst du anschließend die Bodenplatte verschrauben, oder den Erdspieß in den Boden rammen.

Damit du dir das Ganze besser vorstellen kannst, haben wir dir ein passendes Video herausgesucht.

Wichtig ist die Sichtbarkeit und der uneingeschränkte Zugang zur Wasserstelle.

Wie groß ist eine Wassersäule?

Es gibt bei Zapfanlangen keine Normgröße.

Ist sie zu klein, musst du dich vielleicht unnötig bücken.

Du solltest darauf achten, dass die Höhe auf deine Bedürfnisse abgestimmt ist.

Ist Der Abstand vom Boden bis zum Wasserhahn zu groß, hast du zu viel Spritzwasser.

Bei unserer Recherche zeigte sich eine durchschnittliche Höhe von 50 bis 110 Zentimeter.

Welches Wasser kann in der Wassersäule verwendet werden?

Grundsätzlich kannst du jede Art von Wasser durch die Leitungen laufen lassen. Am häufigsten wird die Zapfsäule für die Entnahme von Trinkwasser eingesetzt.

Vorteilhafter für das Bewässern von Pflanzen, ist Regenwasser. Dafür ist ein Anschluss an eine Zisterne oder einen Regenwassertank notwendig.

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Regenwasser haben deine Pflanzen am liebsten. Verbinde deine Wassersäule am besten mit einem Regenwassertank, um einfach an das Wasser zu gelangen.
(Bildquelle: Mike Kotsch / Unsplash)

Es gibt auch die Möglichkeit Brauchwasser zu verwenden. Dafür braucht es aber ein komplexeres Wasserkreislaufsystem im Hintergund.

Wo kann ich eine Wassersäule kaufen?

Wassersäulen gibt es in Baumärkten, in ausgewiesenen Gartengeschäften, als auch auf virtuellen Marktplätzen und Online-Shops. Du kannst dir auch von Künstlern oder Bauunternehmen ein Unikat anfertigen lassen.

Unseren Recherchen zufolge werden über diese Onlineshops die meisten Wassersäulen verkauft:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • hornbach.de
  • garten.ladenzeile.de
  • bauhaus.info

Wo kann ich eine Wassersäule installieren?

Du kannst eine Wasserzapfstelle an vielen Orten um dein Haus herum errichten. Sowohl im Garten, als auch auf der Terrasse.

Wichtig ist dabei die passende Umgebung zu berücksichtigen. Achte beim Kauf darauf, dass das Modell am entsprechenden Standort montiert werden kann.

Die Wassersäule ist hauptsächlich für den Außenbereich vorgesehen. Aus diesem Grund musst du auch je nach Material deine Wassersäule entsprechend pflegen. Achte darauf bei niederen Temperaturen Wasser aus den Leitungen zu entfernen, die Säule abzudecken, und gegebenenfalls zu isolieren.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.hausgarten.net/gartenmoebel/wasser/wasserzapfstelle.html

[2] https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/schritt-fuer-schritt/wasserzapfsaeule-im-garten-installieren-39162

[3] https://www.myhomebook.de/gardening/wasser-garten-sparen

Bildquelle: chanidap11/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Christine ist eine richtige Macherin. Sie hat sich mit einer Projekt-Firma, die sich auf die Renovierung und den Umbau von Häusern spezialisiert hat, selbstständig gemacht. Am liebsten nimmt sie großen Garten-Projekte an. Sie koordiniert nicht nur die Projekte und kümmert sich um das Budget, sondern packt auch gerne selbst mit an.