Willkommen bei unserem großen Terrassenofen Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Terrassenöfen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Terrassenofen zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Terrassenofen kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Terrassenöfen sind eine Bereicherung für jede Terrasse. Die stimmungsvolle Wärmequelle kann dafür sorgen, dass Aufenthalte im Freien auch in der kälteren Jahreszeit genossen werden können.
  • Eine natürliche Feuerquelle sorgt für ein stimmungsvolles Ambiente und erweist sich zudem gegenüber einem elektrischen Heizstrahler als kostengünstigere Lösung.
  • Terrassenöfen sind auf Wunsch auch mit Grill- oder Räucherfunktion erhältlich. Damit wird die natürliche Heizquelle aufgewertet und schnell zum nützlichen Utensil für Partys und Feierlichkeiten.

Terrassenofen Test: Das Ranking

Platz 1: 2L Home & Garden Terrassenofen Authentic Medium

Platz 2: Deuba® Feuerstelle Pyramide

Platz 3: FEMOR Feuerstelle mit Grillrost

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Terrassenofen kaufst

Warum lohnt die Anschaffung eines Terrassenofens?

Eine Feuerstelle im Garten ist immer ein Hingucker, aber auch eine Gefahr. Mit dem Kauf eines Terrassenofens lässt sich die Befeuerung sicher und bequem zugleich gestalten. Die Wärmeabgabe ist auch über einen längeren Zeitraum sichergestellt und die kompakten Geräte bieten einen guten Windschutz.

Terrasse

Ein Ofen ist auf der Terrasse sowohl ein Hingucker als auch ein Wärmespender. (Bildquelle: pixabay.com / Counselling)

Funkenflug wird weitgehend vermieden und du kannst die Flammen durch die Glastür der Terrassenöfen beobachten. Dies lässt romantische Stimmung aufkommen und bietet dir zugleich Sicherheit.

Mit einem Terrassenofen spricht nichts dagegen, auch die Herbstabende im Freien zu verbringen oder vielleicht möchtest du sogar zum Wintergrillen einladen, denn die praktischen Öfen spenden nicht nur Wärme, sie werden auch mit Grillrost oder Räucherfunktion angeboten.

Wie ist ein Terrassenofen aufgebaut?

Typisch für den klassischen Terrassenofen sind drei oder vier Standfüße. Der eigentliche Ofen besteht aus einem bauchigen Mittelteil, von dem eine langgestreckte Esse abgeht.

Das Mittelteil ist mit meist mit einer Klappe aus Glas versehen. Diese lässt sich öffnen. Dann kann der Ofen mit Brennmaterial gefüllt werden. Der sich entwickelnde Rauch kann durch die Esse abziehen und die Wärme wird nach außen hin abgegeben.

Moderne Terrassenöfen sind mit einem Bodenrost versehen, welcher die Luftzufuhr sicherstellt. Häufig besitzt der Kessel an seiner Unterseite eine zusätzliche Öffnung, welche die Luftzirkulation erhöht, aber auch Wärme nach draußen hin abgibt.

Unterschiedliche Materialien-Ausführungen geben dir Gelegenheit, den Terrassenofen in seiner Optik den jeweiligen Gegebenheiten anzupassen. Die Wahl kann auf natürlichen Ton fallen, aber auch ein eher puristischer Terrassenofen aus Metall wird auf modernen Terrassen seinen Platz finden.

Wie feuere ich einen Terrassenofen an?

Die Befeuerung des Terrassenofens ist eigentlich kinderleicht. Das bauchige Mittelteil fungiert dabei als Brennkammer. Du füllst das Brennmaterial ein und zündest es an. Die Wände des Terrassenofens erwärmen sich und geben die Wärme gleichmäßig ab. Auch über die Öffnung an der Unterseite der Brennkammer tritt Wärme aus.

Für die Befeuerung sollte möglichst das Holz von Laubbäumen Verwendung finden. Dann wird die Rauchentwicklung eher gering gehalten. Fichtenholz oder Kiefernholz sind besonders reich an Harz und fördert Rauch und Funkenflug, was auf der Terrasse und in gemütlicher Runde möglichst vermieden werden sollte.

Besitzt der Terrassenofen eine Grillfunktion, ist unter Umständen auch die Beheizung mit Kohle möglich. Hierbei gelten die Angaben der Hersteller und du solltest dich im Vorfeld erkundigen, ob die jeweiligen Modelle die Befeuerung mit Grillkohle zulassen.

Für das Anfeuern eines Terrassenofens sollten Anzündbenzin und Spiritus tabu sein. Durch die Bildung von Stichflammen besteht Verbrennungsgefahr. Wer einen Terrassenofen mit derart aggressiven Mitteln anzuheizen versucht, riskiert außerdem Materialschäden am Gerät.

Was ist bei der Bedienung eines Terrassenofens zu beachten?

Soll der Terrassenofen möglichst häufig genutzt werden, bietet sich ein hochwertiges und stabiles Modell an. Du musst bedenken, dass mit offenem Feuer gearbeitet wird und ein dünnwandiger Metallofen schnell durchglühen kann.

Bei eher minderwertigen Terrassenöfen fällt immer wieder auf, dass diese Modelle einen unsicheren Stand besitzen und damit ein allgemeines Sicherheitsrisiko darstellen.

Nicht jeder Terrassenofen kann automatisch auch zum Grillen benutzt werden. Möchtest du diese Zusatzfunktion nutzen, achte darauf, dass die Modelle sich auch wirklich dafür eignen.

Wichtig für die reibungslose Bedienung ist auch der passende Standort. Der Terrassenofen sollte sich nicht zu nahe an Hauswänden oder Terrassenabgrenzungen befinden und von allen Seiten gut zugänglich sein.

Entscheidung: Welche Arten von Terrassenöfen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen vier verschiedenen Typen von Terrassenöfen unterscheiden:

  • klassischer Terrassenofen
  • Aztekenofen
  • Gartenkamin
  • Grillkamin

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, den für dich am besten geeigneten Terrassenofen zu finden.

Worum handelt es sich bei einem klassischen Terrassenofen und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Hierbei handelt es sich um das ganz klassische Modell, wie es bereits beschrieben wurde. Auf meist dünnen Standfüßen sitzt der bauchige Korpus, von dem die längliche Esse abgeht.

Die Brennkammer besitzt eine große, runde Öffnung, welche sich mit einer Glastür oder einem Gitter verschließen lässt. Das Feuer kann durch diese Öffnung, ähnlich wie bei einem Kamin, beobachtet werden.

Vorteile
  • Kompakt
  • Robust
  • Beobachtung des Feuers möglich
Nachteile
  • Hohes Gewicht
  • Schwer zu transportieren

Meist bestehen diese Typen aus Gusseisen und bringen einiges an Gewicht mit. Für den mobilen Gebrauch im Garten sind diese Modelle daher nicht geeignet.

Worum handelt es sich bei einem Aztekenofen und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Dieser spezielle Terrassenofen hat seinen Ursprung in Mexiko, wo er seit Jahrhunderten vielseitig verwendet wird. Diese Modelle bieten sich für einen natürlichen Look und die Kombination mit Naturmaterialien an.

Der Aztekenofen besteht aus Ton. Für moderne Terrassenöfen in diesem Stil wird eine spezielle Tonmischung verwendet, welche die Wärme besonders lange speichern kann.

Vorteile
  • Natürliches Material
  • Gute Wärmespeicherung
  • Ansprechende Optik
  • Grillfunktion möglich
Nachteile
  • Nur mit natürlichem Holz beheizbar
  • Kann nicht bei Nässe genutzt werden
  • Varianten aus Terrakotta eher minderwertig

Viele Aztekenöfen können auch als Grill genutzt werden. Die Öfen dürfen nur mit naturbelassenem Holz und auf keinen Fall mit Kohle angeheizt werden. Bei einer extrem hohen Wärmeentwicklung können Risse im Material entstehen.

Bei Regen und Nässe sollte dieser Terrassenofen nicht zum Einsatz kommen. Aztekenöfen werden häufig auch aus Terrakotta angeboten. Hierfür musst du zwar weniger tief in die Tasche greifen, wirst aber auch Abstriche in der Qualität und Haltbarkeit machen müssen.

Worum handelt es sich bei einem Gartenkamin und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Der Gartenkamin bezeichnet ursprünglich eine feste Feuerstelle mit einem Kaminaufsatz. Die gemauerten Varianten sind allerdings schwer und unflexibel und damit auf kleineren Freiflächen nicht umzusetzen.

Vorteile
  • Mobiler Gebrauch möglich
  • Offenes Feuer sorgt für Romantik
  • Einfache Befeuerung
Nachteile
  • Weniger ansprechende Optik
  • Gefahr von Funkenflug durch offene Brennkammer

Daher kamen in den letzten Jahren vermehrt mobile Gartenkamine aus Metall auf den Markt. Diese eignen sich auch für kleine Terrassen. Beim Gartenkamin bleibt, im Unterschied zum klassischen Terrassenofen, die Brennkammer offen. Dies sorgt für Romantik am offenen Feuer und macht das Anfeuern einfach. Allerdings müssen sich Terrassen-Besitzer auch auf eine erhöhte Gefahr durch Funkenflug einstellen.

Worum handelt es sich bei einem Grillkamin und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Beim Grillkamin handelt es sich um eine besonders massive Version eines Terrassenofens. Grillkamine werden häufig eingemauert, sind aber auch als mobile Versionen aus Stahl oder Stahlblech für die Terrasse erhältlich.

Vorteile
  • Massiv
  • Langlebig
  • Vielseitig nutzbar
Nachteile
  • Oft schwer und sperrig
  • Häufig nicht mobil
  • Hoher Platzbedarf

Ein Grillkamin kann ganzjährig genutzt werden. An warmen Sommerabenden kann das Grillgut auf den Rost gelegt werden, an kälteren Tagen kannst du den Grillkamin als Wärmequelle nutzen.

Während einige Modelle mit einem herkömmlichen Grillrost ausgestattet sind, sind auch aufwendigere Grillkamine, welche sich zum Räuchern oder zum Pizza backen eignen erhältlich.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Terrassenöfen vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Terrassenöfen gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Modell zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Standort
  • Verwendung
  • Material
  • Sicherheit
  • Zubehör

Standort

Terrassenöfen gibt es in vielen verschiedenen Größen und Ausführungen. Dabei zählt nicht nur der eigene Geschmack, sondern zunächst muss der passende Standort gefunden werden.

Der Umgang mit offenem Feuer erfordert einige Sicherheitsvorkehrungen. Ein Terrassenofen sollte zum Beispiel nicht in der Nähe von entzündlichen Materialien aufgestellt werden.

Viele Terrassen sind lediglich für einen kleinen Terrassen- oder Aztekenofen geeignet. Schließlich sollen sich dort weiterhin bequeme Sitzgelegenheiten befinden und ein schwerer und massiver Terrassenofen würde einfach nicht ins Bild passen.

Vor dem Kauf sollte der spätere Standort bestimmt und genau ausgemessen werden. Auf kleinen Terrassen minimieren Terrassenöfen mit verschlossener Brennkammer das Risiko von Funkenflug und Stichflammen.

Verwendung

Die Anschaffung eines Terrassenofens sollte einem bestimmten Zweck dienen. Zunächst sollte feststehen, ob lediglich eine Wärmequelle gewünscht wird oder der Terrassenofen auch zum Grillen oder Räuchern dienen soll. Diese Entscheidung ist wichtig, weil sich die Öfen meist nicht entsprechend nachrüsten lassen.

Soll der Terrassenofen nur auf der Terrasse Verwendung finden, muss weniger auf das Gewicht geachtet werden und bei entsprechend großräumigen Freiflächen kann auch über eine feste Installation nachgedacht werden.

Soll der Terrassenofen an verschiedenen Orten im Garten aufgestellt werden, sind schwere und wuchtige Öfen nicht geeignet. Hier wird die Wahl bevorzugt auf leichte Modelle aus Metall fallen, welcher sich ohne großen Aufwand transportieren lassen.

Material

Bei den Materialien erwartet dich eine große Produktauswahl. Die teuersten und massivsten Gartenöfen sind aus Naturstein gemauert. Hierfür wird eine große Freifläche benötigt, weiterhin ist einiges an handwerklichem Geschick nötig, um diesen Terrassenofen zu montieren.

Auf der Suche nach eine robusten und beständigen Terrassenofen fällt die Wahl nicht selten auf Gusseisen und damit auf ein Material, welches aus dem Ofenbau nicht wegzudenken ist.

Eine umfangreiche Modellvielfalt bieten Terrassenöfen aus Keramik. Das Material besitzt sehr gute Wärmespeichereigenschaften, ist langlebig und kann nicht rosten. Wer einen modernen und eher puristischen Look bevorzugt, wird Terrassenöfen aus Edelstahl den Vorzug geben. Diese Öfen sind sehr robust und können auch ganzjährig im Freien belassen werden.

Suchst du nach einer Wärmequelle für die Terrasse, möchtest dafür aber weniger tief in die Tasche greifen, könnten Terrassenöfen aus Stahlblech dein Interesse wecken. Das Stahlblech ist mit einer Lackschicht versehen und rostet nicht. Allerdings handelt es sich um ein weniger robustes Material, welches nicht ganzjährig im Freien überdauern sollte.

Nachfolgende Übersicht fasst die Vor- und Nachteile der einzelnen Materialien zusammen:

Material Vorteile Nachteile
Naturstein ŸOptisch ansprechend, Guter Wärmespeicher, ŸGrillfunktion möglich Benötigt viel Platz, Aufwendiger Aufbau, Teuer in der Anschaffung
Gusseisen Ansprechende Optik, Sehr guter Wärmespeicher, Grillfunktion möglich Rostet, Kann bei Beschädigungen reißen
Keramik Wetterbeständig, Guter Wärmespeicher, Korrosionsbeständig, Vielfalt im Design Teuer in der Anschaffung
Edelstahl Robust, Langlebig, Leicht zu transportieren, Moderne Optik Wärme kann weniger gut gespeichert werden, Bei großer HitzeentwicklungVerfärbungen möglich, Teuer in der Anschaffung
Stahlblech Rostet nicht, Heizt schnell auf, Moderne Optik Wärme kann weniger gut gespeichert werden, Nicht wetterbeständig

Wer sich einen gemauerten Terrassenofen wünscht, sich aber den Aufbau nicht zutraut, kann auf geklebte Betonsteine ausweichen. Damit lässt sich eine stabile Feuerstelle schaffen, welche auch zum Grillen oder Pizza backen genutzt werden kann.

Sicherheit

Die Sicherheit ist bei einem Terrassenofen ein wichtiges Kriterium. Daher ist es besonders wichtig, auf die Qualität und Verarbeitung der einzelnen Modelle zu achten. Bei preisgünstigen Modellen ist häufig nur wenig Standsicherheit gegeben. Dünne Standfüße können schnell zum Kippen der Terrassenöfen führen. Das offene Feuer kann dann zur unmittelbaren Gefahrenquelle werden.

Der Standort sollte sich nicht in der Nähe von Holzstapeln oder Holzschuppen befinden. Besonders an heißen Sommertagen besteht akute Brandgefahr, wenn Funken fliegen oder der Terrassenofen zu Boden stürzt.

Der Abstand der Brennkammer zum Boden sollte 35 Zentimeter nicht unterschreiten. Eine Glasscheibe vor der Brennkammer mindert zwar den Effekt der offenen Flammen, sorgt aber besonders auf kleinen Terrasse und bei weniger stabilen Terrassenöfen zusätzlich für Sicherheit.

Zubehör

Häufig werden Terrassenöfen mit Zubehör angeboten. Bei Terrassenöfen, welche zum Grillen genutzt werden, sind neben dem Grillrost häufig auch Grillspieße Teil des Angebots. Für die Sauberhaltung der Terrassenöfen ist ein Aschekasten notwendig.

Bevor das Grillvergnügen starten kann, solltest du dir ein Kamin- und Grillbesteck zulegen. Dies ist notwendig zum Anfeuern und Reinigen des Terrassenofens und wird auch gebraucht, um das Grillgut zu kontrollieren.

Grillbesteck wird selten im Lieferumfang des Terrassenofens enthalten sein. Gleiches gilt auch für Handschuhe, welche du benötigst, um Holz in den Terrassenofen zu legen und das Grillgut zu bewegen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Terrassenofen

Welche Alternativen zur Holzbefeuerung gibt es?

Wer nicht mit Holz hantieren möchte und nach einer Alternative sucht, kann sich für gasbetriebene Terrassenstrahler entscheiden. Diese ähneln nicht dem klassischen Aufbau eines Terrassenofens, sondern besitzen meist eine Säulenform. Umgangssprachlich hat sich auch der Begriff Heizpilz etabliert.

Terrassenheizstrahler Test 2019: Die besten Terrassenheizstrahler im Vergleich

In öffentlichen Einrichtungen sind diese Terrassenstrahler besonders beliebt. In vielen deutschen Städten wurden bereits Verbote für den großflächigen Einsatz von gasbetriebenen Heizmöglichkeiten für Terrassen und Außenbereiche erlassen. Gegen die gelegentliche Nutzung im privaten Bereich spricht jedoch zumindest rein rechtlich nichts.

Welche Besonderheiten besitzen Aztekenöfen?

Der Aztekenofen ist besonders bei kleineren Terrassen beliebt. Es gibt jedoch einiges zu beachten. Die Öfen sollten nicht zu stark befeuert werden. Das Material könnte ansonsten Risse bekommen.

Aztekenöfen bestehen aus Terrakotta und dürfen nicht mit Grillkohle befeuert werden. Durch die extreme Hitzeeinwirkung könnte die Brennkammer platzen. Die Öfen sollten nur in trockenem Zustand angefeuert werden. Die Verbindung zwischen Nässe und Wärme schadet ebenfalls dem Material.

Im Winter solltest du den Terrassenofen auf jeden Fall ins Haus holen, denn der Frost kann das Material ebenfalls schädigen. Das Feuer sollte immer langsam herunterbrennen und darf nicht mit Wasser gelöscht werden. Auch hier besteht die Gefahr, dass Terrakotta platzt.

Einige Aztekenöfen sind für das Grillen geeignet und dürfen auch mit Grillkohle befeuert werden. Dabei handelt es sich aber um Ausnahmen. Hierbei sind die Angaben der Hersteller maßgeblich.

Wie lassen sich Terrassenöfen pflegen?

Ein Terrassenofen ist in der Regel solide verbaut und äußerst robust, sodass sich der Pflegeaufwand in Grenzen hält. Für die Entfernung von grobem Schmutz genügt ein einfacher Handbesen. Gemauerte Grillkamine lassen sich auch mit dem Hochdruckreiniger säubern.

Mit Spülmittel und verschiedenen Bürsten können Terrassenöfen gründlich gesäubert werden. Dies ist besonders wichtig, wenn der Ofen über einen längeren Zeitraum nicht benutzt wurde oder aus dem Winterquartier geholt wird.

Nach dem Winter ist auch der richtige Zeitpunkt, um zu überprüfen, ob das Material Schaden genommen hat und notwendige Reparaturen vorzunehmen sind. Bei fortlaufendem Betrieb und unter Hitzeeinwirkung würden sich die Schadstellen rasch vergrößern und zum Verschleiß des Terrassenofens beitragen.

Um den Terrassenofen vor Beschädigungen zu schützen und sich gleichzeitig die Reinigung zu vereinfachen, sollte der Ofen bei Nichtbenutzung mit einer Abdeckung versehen werden. Den Winter sollten mobile Terrassenöfen nicht im Freien verbringen. Kälte und Nässe verursachen Schäden am Material und verkürzen die Lebensdauer des Terrassenofens.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://feuerschale-berater.de/gartenkamin-und-terrassenofen/

[2] http://www.kaminholz-wissen.de/aztekenofen-mexiko-ofen.php

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Terrassenofen

Bildquelle: 123rf.com / 110292892

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