Du liebst es bis spät abends auf deiner Terasse oder im Garten zu sitzen? Jedoch frierst du öfters? Hast du dann schon mal überlegt, dir einen Terrassenheizstrahler zuzulegen? Mit einem Terassenheizstrahler ist dir rundum warm und dir steht nichts mehr im Wege, deine Feierabende bis spät nachts im Garten zu verbringen. Zudem gibt es auch kompakte Varianten des Terassenheizstrahlers, die sich auch für Campingausflüge und Festivalbesuche eignen.

Wenn du auch der Suche nach einem Terrassenheizstrahler bist, solltest du dir unseren Terassenheizstrahler Test 2019 durchlesen. Hier stellen wir dir unterschiedliche Modelle vor und helfen dir eine Kaufentscheidung zu treffen.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Terrassenheizstrahler sorgen für ein gemütliches und vor allem warmes Ambiente auch an kühlen Abenden im Freien – sei es im Garten, am Campingplatz oder auf dem Festival.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Gas-Heizstrahlern und Infrarot-Heizstrahlern, die sich insbesondere durch die Art ihrer Wärmeübertragung voneinander abgrenzen.
  • Gas-Heizstrahler sind besonders flexibel, da sie im Gegensatz zu ihren Infrarot-Konkurrenten nicht an ein Stromnetz gebunden sind. Für eine direkte körperbezogene Wärmeübertragung eignen sich die strombetriebenen Geräte hingegen besser.

Terrassenheizstrahler Test: Favoriten der Redaktion

Der beste elektrische Terrassenheizstrahler

Dieser beeindruckende Halogenheizer von Einhell kommt mit einer Heizleistung von 2100 W direkt zu dir nach Hause. Dieses mobile jedoch sehr robustes Gerät erwärmt jene Grillabende und Gartenpartys. Der Heizstrahler wird mit zwei Halogen-Heizstäben, sowie dem Abdeckgitter und den zwei gut erreichbaren Ein-/ und Ausschaltern geliefert. Praktisch ist auch, dass die Heizstufen regulierbar sind.

Der Halogenheizer bietet laut Hersteller eine maximale Sicherheit, da er sich beim Umkippen automatisch abschalten kann. Das zwei-teilige Teleskoprohr wurde aus rostfreiem Stahl angefertigt, weshalb es von besonderer Langlebigkeit zeugt. Der Reflektor besteht aus robustem Aluminium.

Der beste Gas-Terrassenheizstrahler

Der Enders Terrassenheizer Gas Elegance ist ein vielversprechender Heizpilz mit stufenloser Regulierung zwischen 3,5 und 8 kW Leistung. Die Enders ECO PLUS Brennertechnologie sorgt bei diesem Gerät für ein möglichst sparsamen Verbrauch bei optimierter Wärmestrahlung.

Zusätzlich besitzt dieser Terrassenheizstrahler eine thermoelektrische Zündsicherung und Umkippsicherung, um eine optimale Sicherheit in deinem Haushalt gewährleisten zu können. Der Gas-Heizstrahl-Brenner wurde aus legiertem Edelstahl angefertigt und kann somit für langlebige Qualität garantieren.

Der beste Infrarot-Terrassenheizstrahler

Mit dem Infrarot-Modell „Night Sun“ von SUNTEC erhältst du einen stabilen, flexiblen Heizstrahler, der alle Vorteile eines Elektro-Heizstrahlers inkludiert und flexibel auf der Terrasse und bei Bedarf auch im Innenraum einsetzbar ist. Die einfache Bedienung und schnelle Aufwärmzeit machen ihn an kühlen Abenden zu einem angenehmen Begleiter. Wie alle Infrarot Elektro-Heizstrahler wird er unkompliziert durch das Anschließen an ein Stromnetz mit Energie versorgt.

Eine maximale Heizleistung von 2000 Watt ermöglicht ein gemütliches Beisammensitzen im Freien bei kühleren Temperaturen, da sich die ausgestrahlte Wärme direkt auf die umliegenden Festkörper überträgt. Über drei Stufen (650/1300/2000 Watt) kann die Heizleistung mit wenigen Handgriffen reguliert und an die Umgebungsbedingungen bzw. den gewünschten Energieverbrauch angepasst werden. Durch seinen extrem kompakten schmalen Standfuß kommt der „Night Sun“ jedoch eher einer Stehlampe gleich und ist unkompliziert und platzsparend in die Ecke zu stellen. Für engere Bereiche bietet der SUNTEC Heizstrahler zudem die Möglichkeit der Höhenverstellbarkeit.

Der beste pyramidenförmige Terrassenheizstrahler

Dieser pyramidenförmige Edelstahl-Terrassenheizstrahler von AmazonBasics ist ein optischer Hingucker: Mit einer Wärmeleistung von ungefähr 42.202 kJ eignet sich dieser Wärmestrahler perfekt für den Außenbereich. Dabei kannst du dir sicher sein, dass der Brenner und das Heizgitter von Robustheit zeugen und Stand halten.

Die Bedienung ist durch die elektronische Zündung ziemlich einfach gehalten, während ein Sicherheits-KIappventil für die automatische Ausschaltung des Geräts beim Kippen sorgt. Praktisch ist auch, dass der 29,6 Kilo schwere Heizstrahler über Rollen verfügt, wodurch du ihn mühelos hin und her verschieben kannst.

Der beste Wand-Terassenheizstrahler

Der Elektro-Infrarot-Heizstrahler von veito ist besonders unauffällig und transparent zu verwenden, da er an der Wand angebracht wird. Der 2500 Watt starke Heizer ist für den Innen- und Außenbereich bestens geeignet und kommt mit einer praktischen Fernbedienung direkt zu dir nach Hause. Der Hersteller betont, dass der Heizstrahler besonders für Allergiker geeignet ist, da er keine Staubaufwirbelung erzeugt, wie es herkömmliche Heizlüfter tun.

Nach nur wenigen Sekunden soll der Heizstrahler schon eine volle Leistung erbringen können. Dabei soll er geruchslos, wie auch besonders leise sein. Das einzigartige und flache Design besticht mit dem robusten Aluminium-Gehäuse, welches einen verstellbaren Neigungswinkel und einen praktischen Spritzschutz besitzt. Die integrierte LED-Anzeige vereinfacht die Bedienung dieses Geräts enorm.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Terrassenheizstrahler kaufst

Wo kann ich einen Terrassenheizstrahler kaufen?

Heizstrahler für den Außenbereich sind zum Kauf prinzipiell in jedem gut sortierten Baumarkt erhältlich. Wenn du großen Wert auf persönliche Beratung legst, oder dir aus anderen Gründen ein direkter Kauf im Shop lieber ist, bieten sich die klassischen Baumarktketten an. Hierbei anzuführen:

  • OBI
  • Toom
  • Bauhaus
  • Hornbach

Eine weit größere Auswahl bietet allerdings das Internet. Sowohl die gängigen Online Shops Amazon und Ebay, aber insbesondere auch auf Terrassenheizstrahler spezialisierte Seiten liefern einen schnellen Überblick über die besten Produkte.

Die Vorteile bei einem Online Kauf bestehen vor allem darin, verschiedene Shops direkt durchsuchen und Preise, sowie Modelle weitläufig miteinander vergleichen zu können. Gerade wenn du noch unerfahren im Bereich Heizstrahler bist, kommst du hier mit ein bisschen Zeitinvestition erfolgreich zu deinem geeigneten und preislich erschwinglichen Produkt.

Auch durch das große Angebot an Gebrauchtartikeln lässt sich zusätzlich viel Geld sparen und die Ware wird in den meisten Fällen direkt vor die Haustür geliefert.

Tobias KristExperte für Ventilatoren und Heizlösungen

„Infrarotheizer mit entsprechender IP Schutzklasse sind gegen Staub, Wind und Wetter, sogar gegen Schnee abgesichert. Sie eignen sich für Gastronomie und Produktionsstätten, Wintersportanlagen oder den heimischen Garten.“

Kann ich Terrassenheizstrahler auch mieten?

Benötigst du deinen Terrassenheizstrahler nur für eine begrenzte Zeit, bietet sich, alternativ zum Kauf, auch die Miete eines Heizgeräts an.

In deutschen Großstädten findest du vereinzelt Händler, die die Vermietung von Terrassenheizstrahlern direkt vor Ort anbieten. Über das Internet kannst du herausfinden, ob es diese Möglichkeit auch in deiner Stadt gibt. Andernfalls kannst du im Netz ebenso Händler aufsuchen, die online vermieten.

Bei der Miete eines Heizstrahlers können die Konditionen pro Stunde, Tag oder sogar pro Monat abgerechnet werden, je nachdem, wie lange du das Produkt nutzen möchtest. Bei einem Gebrauch mehrerer Artikel ist das Verhandeln um den Preis gestattet und empfehlenswert.

In der Miete eines Heizstrahlers sind zudem immer die Versicherung und meist auch die Lieferung mit inkludiert. Dies erspart vor allem Zeit, Geld und Nerven.

Wie viel Strom/Gas verbraucht ein Terrassenheizstrahler?

Verbrauch eines Gasheizstrahlers

Laut Faustregel verbraucht ein Gasheizgerät im Schnitt rund 0,334kg Gas pro Stunde. Bei größeren Heizpilzen steigt der Verbrauch auf ca. 0,6kg/h.

Neben der Größe sind allerdings noch weitere Faktoren für den Gasverbrauch relevant.

So können zum Beispiel:

  • eine defekte Gaszufuhr
  • zu niedrige Außentemperaturen
  • ein defekter Heizstrahler oder
  • schlecht gefüllte Flaschen

den Gasverbrauch maßgeblich beeinflussen beziehungsweise erhöhen.

Die Gasflaschen, die meist mit Propangas befüllt sind,  werden im „häuslichen“ Gebrauch üblicherweise in der 5kg oder 11kg Ausführung verwendet und können somit, je nach Heizleistung und Modell des Heizgeräts, von knappen 10 Stunden bis zu 20 oder in einigen Fällen sogar bis zu 60 Stunden Wärme abgeben.

Verbrauch eines elektrischen Heizstrahlers

Ebenso wie bei den gasbetriebenen Modellen ist auch der Verbrauch  eines elektrischen Infrarot-Heizstrahlers von bestimmten äußeren Einflüssen abhängig:

  • die Installationshöhe
  • die Ausrichtung des Heizelements
  • gegebener Schutz vor Wind- und Wetterbedingungen
  • Größe der zu erwärmenden Fläche

Bei einer Flächengröße von 10qm kann von einem durchschnittlichen Energieverbrauch von ca. 1,8kW ausgegangen werden.

Für eine kleinere Fläche ist eine Leistungsstärke von 2.000 Watt somit in jedem Fall ausreichend, während für größere Flächen bis 30qm hingegen eine Leistungsstärke von 8.000 Watt empfohlen wird. Entscheidend ist letztendlich also auch hier wieder der Nutzungsbereich deines Heizstrahlers.

Was muss ich bei der Sicherheit von Terrassenheizstrahlern beachten?

Die Sicherheitsvorkehrungen von Terrassenheizstrahlern sollten ausnahmslos mit Bedacht eingehalten werden, um eine mögliche Brandgefahr auszuschließen.

Beim Kauf eines Gasheizstrahlers solltest du zunächst – unabhängig von Gas- oder Infrarot-Heizsystem – unbedingt immer darauf achten, dass das Gerät CE-zertifiziert und TÜV-geprüft ist und, vor allem nach längerem Gebrauch, regelmäßige Wartungen durchführen. Diese idealerweise – spätestens alle zwei Jahre – von einem Fachmann.

Für jede Art von Terrassenheizstrahler gilt:

  • Kinder und Haustiere von Terrassenheizstrahlern fernhalten
  • Den Heizstrahler sorgfältig nach Gebrauchsanweisung zusammenbauen und Leitungen prüfen, damit keine Dichtungsmängel auftreten
  • Immer auf ausreichenden Sicherheitsabstand leicht entzündbarer Gegenstände achten
  • Montage auf/an ebenem, stabilem Grund und vor möglichem Anstoßen geschützt, sodass das Heizgerät nicht umkippen oder herunterfallen kann
  • Nach Abschalten des Heizgeräts ist es immer noch heiß!

Sicherheit speziell bei Gasheizstrahlern

Für eine erhöhte Sicherheit sollte eine Zündsicherung an deinem Heizstrahler vorhanden sein, damit das unerwünschte Austreten von Gas verhindert wird. Bei der Inbetriebnahme sollte stets die kleinste Leistung eingestellt sein. Falls notwendig, erhältst du Ersatzteile jederzeit in einem Fachhandel.

Die Nutzung in geschlossenen Räumen ist ausgeschlossen. Dies gilt auch für Zelte, außer(!) es handelt sich um sehr großräumige, ausreichend belüftete Gastronomie-Zelte. Hierbei muss jedoch ein Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern oberhalb und einem Meter neben dem Heizstrahler gewährleistet sein.

Außerdem darf ein Gasheizstrahler nur so aufgestellt werden, dass eventuell austretendes Gas nicht in Luft- oder Lichtschächte gelangen kann. Da flüssiges Gas schwerer als Luft ist, kann es in diesen Bereichen zu einem explosionsfähigen Gemisch werden. Wegen der hohen Temperaturen oberhalb des Terrassenheizers sollte auch das Aufstellen unter tief hängenden Markisen unbedingt vermieden werden.

Inzwischen sind viele Gasheizstrahler mit einer automatischen Abschaltfunktion ausgestattet, um eine Explosion bei einem etwaigen Umkippen zu verhindern. Beim Kauf deines Heizgeräts ist es also ratsam, darauf zu achten, dass diese vorhanden ist.

Sicherheit speziell bei elektrischen Infrarotheizstrahlern

Zu Beginn sollte darauf geachtet werden, welche Fläche beheizt werden soll. Zu hohe oder zu niedrige Heizleistung in gegebenem Raum kann zu Wärmestauung oder aber ungenügendem Wärmeeffekt führen.

Im Falle eines Wand- oder Deckenheizstrahlers muss eine vorschriftsgemäße Montage beachtet werden. Stromkabel sind stets in sicherer Entfernung zur Heizquelle und entgegen einer Stolpergefahr zu platzieren, im besten Fall fixierst du sie abseits von Durchgängen oder direkt an der Wand.

Grundsätzlich gilt: Bei richtiger Verwendung und Beachtung aller Sicherheitshinweise sind Terrassenheizstrahler eine sichere, unbedenkliche Methode, um auch bei niedrigen Temperaturen gemütliche Tage und Abende im Freien zu verbringen.

Was muss ich bei der Wartung meines Terrassenheizstrahlers beachten?

Die Wartung eines Terrassenheizstrahlers ist in regelmäßigen Abständen, jedoch mindestens alle zwei Jahre, dringend empfohlen. Idealerweise finden die Kontrollen zu Beginn einer jeden Saison statt.

Weist das Heizgerät ungewöhnliche Verhaltensweisen auf oder ist es umgekippt, sollte dieses sofort aus dem Betrieb genommen und von einem Fachmann geprüft werden. Dies kann zum Beispiel eine Person aus dem Gas- oder Wasserfachbereich sein, oder im besten Fall der Händler deines Produkts.

Erst nach Entwarnung oder gegebenenfalls einer vom Fachmann durchgeführten Reparatur darf der Betrieb des Heizstrahlers wieder aufgenommen werden.

Wichtig ist es, nach jeder Wartung die Prüfbescheinigung und Prüfprotokolle sorgfältig aufzubewahren, damit du im Falle eines Defekts Nachweise über eine ordnungsgemäße Instandhaltung erbringen kannst.

Ein Terrassenheizstrahler sollte am besten am Beginn jeder Saison gewartet werden, mindestens jedoch alle zwei Jahre. Nach der Wartung solltest du auf jeden Fall die Prüfbescheinigung aufbewahren, um einen Nachweis zu haben, falls der Heizstrahler plötzlich einen Defekt aufweist. (Foto: Harald_Landsrath / pixabay.com)

Was kostet ein Terrassenheizstrahler?

Die Kosten eines Terrassenheizsystems sind sehr schlecht zu pauschalisieren. Ausschlaggebend sind zunächst Modell und Ausstattung des Geräts.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 240 Produkte aus der Kategorie Terrassenheizstrahler untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist. (Quelle: Eigene Darstellung)

Sowohl Gas-, als auch Infrarotheizer variieren in Form ihrer Größe, Leistung, Design, Material und Verarbeitung und können demnach im unteren Preissegment bei unter 100 Euro angesiedelt werden, aber auch im weit höheren drei- oder gar vierstelligen Bereich.

Hinzu kommen, je nach individuellen Ansprüchen, gegebenenfalls Zusatzelemente wie Licht, Fernbedienung oder sonstige Artikel rund um das Heizgerät.

Du darfst natürlich nicht vergessen, dass zu den Anschaffungskosten auch die Energiekosten den letztendlichen Preis bestimmen. Diese wiederum sind abhängig von der Häufigkeit der Nutzung, Leistungsniveau und Nutzungsdauer des Geräts.

foco

Wusstest du, dass man mit der Energie, die ein Gas-Heizpilz innerhalb einer Stunde verbraucht, einen gleich großen Innenraum 6-mal solange beheizen kann?

Dies hat das Umweltbundesamt berechnet und möchte damit auf einen bewussten Einsatz der Heizstrahler hinweisen.

Da es bei Heizstrahlern trotz Einhaltung der Vorschriften immer ein gewisses Risiko gibt, ist es empfehlenswert, hierbei nicht am falschen Ende –  auf Kosten der Qualität –  zu sparen!

Welche Temperaturen erreicht ein Terrassenheizstrahler?

Je nach Art des Terrassenheizstrahlers können unterschiedliche Oberflächentemperaturen erreicht werden. Hoch sind sie in jedem Fall, weshalb eine besondere Vorsicht bei der Nutzung geboten ist.

Herkömmliche Infrarot-Hellstrahler können z.B. eine durchschnittliche Oberflächentemperatur von 300-650°C erreichen, während diese sich durch die zusätzliche Verblendung bei Dunkelstrahlern weit niedriger,  bei 70-280°C einpendelt. Doch schon bei einem Abstand von einem Meter zur Hitzequelle beträgt die Erwärmung etwa Körpertemperatur und ist damit bei einer solchen Distanz unbedenklich.

Entscheidung: Welche Arten von Terrassenheizstrahler gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen zwei Typen von Terrassenheizstrahlern unterscheiden:

  • Terrassenheizstrahler mit Gas
  • Terrassenheizstrahler mit Infrarot-Energie

Die grundlegende Unterscheidung dieser beiden Kategorien von Heizgeräten liegt in der Art ihrer Wärmeübertragung.

Abhängig davon, für welche Bereiche du deinen Heizstrahler nutzen möchtest und wie viel Wert du auf Energieeffizienz, Mobilität und optische Erscheinung legst, eignet sich eine andere Art von Terrassenheizstrahler am besten für dich. Im folgenden Abschnitt möchten wir dir bei der Frage helfen, welche Art von Heizgerät am besten zu deinen individuellen Bedürfnissen passt.

Dazu stellen wir dir die beiden oben genannten Typen von Heizsystemen vor und stellen übersichtlich dar, worin jeweils ihre Vor- und Nachteile liegen.

Wie funktioniert ein Gasheizstrahler und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Mit Gas betriebene Terrassenstrahler zählen zu den klassischen Heizgeräten, sind flexibel einsetzbar und können neben der Wärmespende auch optisch ordentlich was hermachen, wenn zum Beispiel eine Flamme zu sehen ist.

Gasheizer arbeiten, wie auch ein Holzfeuer im Kamin, mit Konvektionswärme (Erwärmung der Umgebungsluft). Um diese Wärme zu erzeugen, wird zunächst – unabhängig davon, ob es sich um einen Heizpilz oder eine Gasfackel handelt – ein Gas entzündet.

Die entstandene Gasflamme erhitzt ein Abstrahlelement, woraufhin die daraus resultierende Wärme durch einen dahinter eingebauten Reflektor in die Umgebung gelenkt wird. Hierbei wird durch die Gasverbrennung die Umgebungsluft über den Festkörper erhitzt und sorgt damit für eine insgesamt wohltuende, häusliche Atmosphäre.

Vorteile
  • Unabhängig von externer Stromversorgung
  • Sehr gute Reichweite
  • Automatische Abschaltfunktion
  • Gemütliches Ambiente durch sichtbare Flammen
Nachteile
  • Energiefresser trotz Leistungsregelung
  • nicht umweltfreundlich
  • Keine Nutzung in Innenräumen möglich
  • Nicht geräusch- und geruchlos

Dank dem Energiebetrieb durch eine Gasflasche ist dieser Typ Heizstrahler nicht auf eine naheliegende Stromversorgung angewiesen, sondern mobil einsetzbar und lässt sich bequem an jedem  gewünschten Ort im Außenbereich positionieren. Damit sind Modelle dieser Art auch für Freiluftevents und Terrassen in Gastronomiebetrieben besonders geeignet.

Auch die heutzutage (insbesondere in klassischen Heizpilzen) üblicherweise eingesetzte Piezo-Zündung erleichtert die Inbetriebnahme der Heizgeräte. Da sie eine manuelle Entzündung mit Streichholz oder Feuerzeug ersetzt, steht einem sicheren Start auch bei Wind nichts im Wege.

Wer sein Hauptaugenmerk auf Energieeffizienz legt, dem ist von gasbetriebenen Heizstrahlern jedoch abzuraten. Da bei der Gasverbrennung „nur“ die Umgebungsluft erhitzt wird, verfliegt die Wärme schnell nach oben und verbraucht damit die Energie in der Erwärmung weniger effizient als ein elektrischer Terrassenheizstrahler.

Möchtest du trotzdem nicht auf den Komfort der Mobilität verzichten, bietet es sich an, ein Gerät mit einem eingebauten regelbaren Thermostat anzuschaffen. Dadurch kann die Heizleistung stufenlos an die äußeren Einflüsse angepasst und so Energie gespart werden.

Weil durch die Verbrennung von Gas auch giftiges, geruchloses Kohlenmonoxid entsteht, dürfen Gasheizstrahler ausschließlich im Freien verwendet werden, da dieses sonst nicht ungehindert abziehen kann.

Wie funktionieren Terrassenheizstrahler mit Infrarot-Energie und welche Vorteile und Nachteile gibt es dabei?

Elektrische Infrarotheizstrahler haben den Vorteil, dass ein Hantieren mit Gasflaschen umgangen werden kann und sie ihre Wärme erst beim Auftreffen auf Festkörper und nicht schon in der Umgebungsluft entfalten. Das macht sie mit nahezu 90%iger Wärmeumwandlung weitaus energieeffizienter gegenüber den Gasmodellen.

Bei Terreassenheizstrahlern, die durch Infrarot-Wellen Wärme erzeugen, ist das Heizelement üblicherweise zur Vorderseite hin ausgerichtet und so konzipiert, dass die größtmögliche Strahlung an die umliegenden Objekte abgegeben werden kann.

Eine wärmedämmende Schicht an der Rückseite verstärkt zusätzlich die Strahlungswärme. Mittels elektrischer Energie, die in IR-Energie umgewandelt wird, kommt es schlussendlich zur Wärmeentwicklung.

Da ein unnötiges Erwärmen der Umgebungsluft ausbleibt und die Wärmestrahlung direkt an die Hautoberfläche gelangt, heizen Infrarotstrahler nahezu unabhängig von der Umgebungstemperatur, sodass dir ein gemütliches Zusammensitzen an der frischen Luft auch bei wenigen Grad über Null keine kalten Füße bereitet.

Die Vermeidung von unangenehmen Luftverwirbelungen macht die Infrarotheizstrahler außerdem für Allergiker besonders geeignet.

Vorteile
  • Direkte Erwärmung von Oberflächen
  • Energiesparend und umweltfreundlich
  • Auch bei sehr niedrigen Temperaturen einsetzbar
  • Geräusch- und geruchsneutral
  • Für offene und geschlossene Räume geeignet
Nachteile
  • Von naheliegender Stromquelle abhängig
  • Können enorme Oberflächentermperaturen entwickeln (Verbrennungsgefahr!)

Erhältlich ist dieser Typ von Heizstrahler in unterschiedlichen Ausführungen. Je nach Bedarf können Modelle mit Standfuß, zur Wandmontage oder für die Decke erworben werden.

Moderne Infrarot-Heizstrahler sind zudem häufig mit einem Quarz-Heizstab ausgestattet. Dieser erlaubt eine hohe Strahlungsemission, wodurch die Leistung nochmals deutlich erhöht wird.

Eine Sonderform von Infrarot-Heizstrahlern sind die sogenannten Dunkelstrahler. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Hellstrahlern verfügen diese über eine zusätzliche Metall- oder Keramikblende über den ansonsten sichtbaren Heizelementen.

Bezüglich der Wärmeleistung stehen Dunkel- und Hellstrahler auf demselben Niveau. Jedoch verringert die Verblendung das von einigen Menschen als störend empfundene Rotlicht und senkt die Oberflächentemperatur des Heizkörpers. Eine Verbrennungsgefahr wird damit bedeutend gemindert.

Bei Infrarotstrahlung handelt es sich im Übrigen um eine unsichtbare elektromagnetische Strahlung, die für den Menschen grundsätzlich ungefährlich ist und somit auch bedenkenlos in unmittelbarer Umgebung oder auch in Innenräumen wie z.B. Wintergärten zum Einsatz kommen darf.

Einbußen gegenüber den Terrassenheizstrahlern mit Gaszufuhr macht der Infrarot-Heizstrahler in Puncto Mobilität. Da dieser auf Stromzufuhr angewiesen ist, muss sich stets eine Energiequelle in unmittelbarer Reichweite befinden.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Terrassenheizstrahler vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Terrassenheizstrahler vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Gerät für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Antriebsart
  • Größe und Gewicht
  • Heizleistung
  • Vorhandene Leistungsregulierung
  • Ausführung/Art der Montage
  • Design
  • Sicherheitseinrichtungen

Im nachfolgenden Abschnitt kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Antriebsart

Auf die Antriebsart, also Strom oder Gas, sind wir bereits weiter oben im Detail eingegangen. Trotzdem möchten wir auch hier nochmal darauf hinweisen, dass die Energiequelle mit das wichtigste Kriterium für die Kaufentscheidung darstellt, da hiervon die meisten weiteren Kriterien abhängig sind.

Überlegungen, die für die Entscheidung der Antriebsart wichtig sind, wären unter Anderem in diesem Fall, ob der Heizstrahler ausschließlich im Außen- oder eventuell gelegentlich auch im Innenbereich (z.B. Wintergarten) genutzt werden soll.

Welches Design wird bevorzugt? Wie lange und wie oft möchte ich den Heizstrahler nutzen? Und natürlich: Welche Wärmeübertragung ist für mich die geeignete – großräumig oder punktuell?

Für eine ganzheitliche, heimelige Wärme auf der Terrasse mit flackernder Flamme steht hierbei das Gas-Heizgerät als oberste Kaufempfehlung. Eine direkte, objektgerichtete und bei durchgehender Stromzufuhr langfristige Wärme erzeugst du besser mit einem Infrarot-Strahler.

Beide Arten bringen ihre Vor- und Nachteile mit sich und sollten nach individuellen Vorlieben abgewogen werden.

Ein Heizstrahler kann immer dann verwendet werden, wenn die Wärme im Haus nicht ausreichend ist oder eine Heizung kurzfristig nicht zur Verfügung steht. Ein Infrarot Strahler liegt immer mehr im Trend.

Maße und Gewicht

Je nach Antriebsart fallen die Abmessungen und das Gewicht extrem unterschiedlich aus und können mehr oder weniger relevant für die Kaufentscheidung sein.

Da ein gasbetriebener Heizstrahler (fast) immer auch eine Gasflasche impliziert, bringt das Gerät im Gebrauch zusätzlich dieses Gewicht mit sich. Wer sich für einen Gasstrahler entscheidet, tut dies häufig allerdings aufgrund der Flexibilität.

Ein zwei Meter hoher Heizpilz aus Edelstahl kann schon mal zwischen 10 und 30 Kilogramm auf die Waage bringen. Je nachdem wie du deinen Terrassenheizstrahler also nutzt beziehungsweise wie oft du ihn von A nach B nach C verschieben möchtest, solltest du unbedingt darauf achten, dass er nicht zu schwer und sperrig ist.

Auch die Größe spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Vom schlanken, unauffälligen Gerät, bis hin zum menschenhohen Wärmespender, bietet sich eine große Auswahl. Wichtig ist dabei, wie viel Fläche und vor allem wie viele Personen du warm halten möchtest. In den meisten Fällen gilt: je größer der Heizstrahler (und besonders die Abstrahlfläche), desto mehr Wärme.

Infrarot-Heizstrahler sind da in Sachen Gewicht und Größe etwas zurückhaltender. Gerade für Decken- und Wandmontage kommen die strombetriebenen Geräte meist als schmale Röhren oder kompakte Körper, mit nicht mehr als 2 bis 5 Kilogramm daher, und lassen sich bequem und platzsparend oberhalb der zu beheizenden Fläche anbringen. Auch die Standheizstrahler mit Stromenergie sind da weit weniger korpulent als die Gas-Geräte.

Heizleistung

Viel Wärme erfordert viel Leistung. Doch auch die weniger starken Modelle liefern je nach Bedarf genügend Heizkraft um an kalten Tagen im Freien nicht zu frieren. Du kannst dich bei dem Kauf oder der Miete eines Heizstrahlers ausführlich von einem Fachmann individuell beraten lassen, damit du weißt, welche Leistung du für deine Zwecke benötigst.

Die durchschnittlich verwendete Heizleistung liegt im Gastronomiebereich sowie im privaten Gebrauch bei etwa 7 kW bis 14 kW bei gasbetriebenen Modellen und ca. 1 kW bis 4 kW bei Infrarot-Heizern.  An diesen Werten ist eine Orientierung beim Kauf grundsätzlich empfehlenswert.

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Wusstest du, dass ein Heizstrahler das Wärmeempfinden um fünf bis acht Grad steigern kann?

Im Winter schafft es die Terrassenheizung allerdings nicht für sommerliche Temperaturen zu sorgen.

Eine höhere Heizleistung erfordert ohne Zweifel mehr Strom beziehungsweise Gas. Damit steigen auch die Kosten. Das ist natürlich nicht überraschend, sollte aber trotzdem zusätzlich erwähnt und beim Kauf beachtet werden. Wenn du eine große Fläche beheizen möchtest sollte dich dieser Fakt jedoch nicht daran hindern, dir einen Heizstrahler mit geeigneter Leistung zuzulegen. Wenn einige Gäste schlussendlich frieren, macht das schließlich auch nicht glücklich.

Vorhandene Leistungsregulierung

Um die Heizleistung an die gegebenen Umstände anzupassen gibt es bei fast allen modernen Heizstrahlern inzwischen eine Leistungsregulierung. Diese kann in Stufen vorhanden sein, oder stufenlos, sodass du manuell nach Belieben regulieren kannst.

Die Leistungsregulierung hilft einerseits dabei, deinen Energie- und Wärmeverbrauch auch bei kleineren Gruppen und Flächen zu verringern oder in größerem Ausmaß zu erhöhen. So kannst du Gas oder Strom sowie darauffolgend auch Geld sparen und senkst zudem die Umweltbelastung.

Zum anderen kann die Wärmeabgabe damit zusätzlich an die Wetterbedingungen angepasst werden. Während bei wenigen Graden über Null ausreichend Heizkraft notwendig und erwünscht ist, so will hingegen an etwas wärmeren Tagen niemand vor überstrotzender Hitze ins Schwitzen geraten, sondern ebenfalls bei angenehmen Temperaturen das Sitzen auf der Terrasse genießen.

Ausführung/Art der Montage

Bei dem Kauf eines Terrassenheizstrahlers ist grundsätzlich erst einmal zu überlegen, wie und wo du deinen Heizstrahler nutzen möchtest. Um zu einer Kaufentscheidung zu kommen, gibt es zwei Antworten auf diese Frage: Entweder, an einem festgelegten Ort, oder mobil, je nach Bedarf.

Heizstrahler zur Decken- oder Wandmontage sind prinzipiell recht einfach in der Anbringung und bieten sich besonders im privaten Gebrauch auf heimischen Terrassen an.  Wer regelmäßig an selber Stelle im Außenbereich zusammensitzt, der kann bei einem fixen Gerät nichts falsch machen.

Es gibt sowohl Gas- als auch Infrarot-Modelle, die sich bequem befestigen lassen und so jederzeit das gleiche Wärmevergnügen bieten. Um eine längere Lebensdauer zu garantieren sollte jedoch darauf geachtet werden, dass das Gerät (bei Wandmontage) überdacht ist und relativ wettergeschützt. Auch Winkel und Höhe der Anbringung sind für die Wärmeabgabe entscheidend.

Zwar kannst du deinen Heizstrahler bei fester Montage an Wand oder Decke gegebenenfalls umpositionieren, jedoch bringt dies einen gewissen Aufwand mit sich, weshalb du dir vorher den genauen Platz gut aussuchen solltest.

Standheizstrahler bieten hier mehr Spielraum. Insbesondere im Gastronomiebetrieb oder für Events sind sie eine geeignete Anschaffung, um ohne Probleme dort Wärme zu erzeugen, wo sie gerade benötigt wird. Vor allem Heizpilze sind in diesen Bereichen sehr beliebt, da sie rundum Wärme abstrahlen und diese aufgrund ihrer Konstruktion – ähnlich einem Deckenheizstrahler – oberhalb der Köpfe abgeben.

Die meisten Standstrahler besitzen Rollen an der unteren Seite, sodass ein gelegentliches Verschieben leichter ausfällt. Für mehr Sicherheit lassen sich viele von ihnen allerdings auch fixieren. Beachte dabei zur Montage genau die Gebrauchsanweisung.

Ob du also deine Terrassenmöbel ständig umplatzierst, beim jährlichen Campingausflug mal hier und mal dort eine Heizquelle brauchst oder bei der nächtlichen Gartenparty auch zeitweise die hinterste Ecke des Gartens befeuern möchtest – ein Standheizstrahler lässt dir die freie Wahl. Vorausgesetzt ist hierbei natürlich, dass ein Infrarot-Modell stets ein Stromnetz in unmittelbarer Nähe aufweist.

Design

Design und Stil sind ja bekanntlich Geschmackssache. Worüber hingegen nicht zu streiten ist, ist die Frage, ob du deinen Heizstrahler aus rein praktischen Gründen verwenden möchtest, oder zusätzlich zur Wärmeerzeugung einen optischen Hingucker suchst.

Für praktische Zwecke dürfte dir ein schlichter Heizstrahler mit wenig Schnickschnack und minimalistischem Design prinzipiell ausreichen. Um das sorgfältig aufbereitete Bild einer gemütlichen Terrasse nicht zu durchbrechen, gibt es aber auch unter den Heizstrahlern bereits verschiedene Designs, die sich problemlos in das stilvolle Umfeld eingliedern lassen.

Besonders beliebt sind hierbei die pyramidenförmigen Modelle aus der Kategorie der Gas-Heizstrahler. Aber auch andere Stand- oder Wandheizstrahler werden heute aufwendig und mit optisch vorteilhaften Materialien aufbereitet, oder mit Features wie LED-Licht und Höhenverstellung ausgestattet.

Die Vielfalt an unterschiedlichen Optiken ist insoweit eingeschränkt, als dass auch bei attraktiver Gestaltung jederzeit die nötige Sicherheit gegeben sein muss. Jedoch solltest du mit ein bisschen Recherche und je nach Budget sicher einen Heizstrahler finden, der nicht nur wärmt, sondern deine Terrasse zugleich visuell bereichert.

Sicherheitseinrichtungen

Wie bereits im Ratgeber-Teil ausführlicher beschrieben, ist die Sicherheit eines Heizstrahlers das A und O bei jedem Kauf. Qualität, Ausstattung und Prüf-Zertifikate sind hierbei die Merkmale, auf die du in jedem Fall achten solltest.

In der modernen Entwicklung wird auf die Sicherheit immer mehr wert gelegt, wodurch inzwischen viele Zusatzausstattungen vorhanden sein können, die für dich eventuell von großer Bedeutung sind.

Hierzu zählen zum Beispiel das Vorhandensein einer Piezo-Zündung, eines Abschalttimers, Abschaltautomatik beim Umkippen, ein Thermostat und Heizleistungsregelung, aber auch Sicherheitseinrichtungen für die Montage.

Grundsätzlich kann hier gesagt werden: Je mehr dieser Sicherheitszusätze vorhanden sind, desto besser!

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Terrassenheizstrahler

Die kleine Geschichte des Terrassenheizstrahlers

Zu Wärmezwecken wurden die ersten Gasheizgeräte Mitte des 19. Jahrhunderts auf Basis des in anderen Bereichen verwendeten Bunsenbrenners entwickelt.

Der Heizpilz, wie wir ihn heute kennen, hat seinen Ursprung vermutlich, dank der skandinavischen Kälte, in Schweden und wurde der Legende nach von einem Berliner Taxifahrer im Urlaub entdeckt, der ihn daraufhin in Deutschland etablierte.

Nach Einführung des Rauchverbots in den meisten deutschen Gastronomiebetrieben erlebte der klassische Heizpilz 2008 einen Boom und ermöglichte auch Rauchern, bei der abendlichen Kneipentour in der kälteren Jahreszeit, wohlige Wärme im Freien.

Da sich die Gasheizstrahler als starke Energiefresser erwiesen, wurden sie im gastronomischen Bereich in weiten Teilen Deutschlands verboten. Für den privaten und gewerblichen Gebrauch sind sie hingegen nach wie vor erlaubt und dank weiterentwickelter Technik fortschreitend energiesparender.

Inzwischen haben die Heizstrahler für den Außenbereich nicht mehr nur rein praktischen Nutzen. Durch den Erhalt in vielseitiger Ausführung und unterschiedlichen Designs stellen die Heizkörper auch optisch einen echten Blickfang auf den heimischen Terrassen dar.

Wie umweltfreundlich sind Terrassenheizstrahler?

Beim Thema „Umweltschonung“ ist der Infrarot-Heizstrahler den gasbetriebenen Geräten, trotz Heizleistungsregelung, weit voraus, da diese keine schädlichen Gase ausstoßen. Möchtest du der Umwelt etwas Gutes tun, solltest du demnach idealerweise zu den elektrischen Modellen greifen.

Eine moderne Alternative sind zudem solarbetriebene Heizgeräte. Diese sind in der Anschaffung jedoch derzeit noch überdurchschnittlich teuer. Die Kosten im Gebrauch hingegen liegen durch den Verzicht auf Gas oder Strom hingegen weit unter seinen beiden Konkurrenten. Wer sich beim abendlichen Freiluft-Genießen allerdings nicht von Witterungsbedingungen und Sonnenstunden abhängig machen will, sollte diese Geräte nicht bevorzugen.

Was hat es mit den unterschiedlichen Formen der Infrarot-Strahlung auf sich?

Da Terrassenheizstrahler mit Infrarot-Energie sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich genutzt werden können, sollte hierbei je nach Gebrauch auf die Art der Strahlung geachtet werden.

Man unterscheidet diesbezüglich zwischen kurzwelliger, mittelwelliger und langwelliger Strahlung. Für die Nutzung im Freien solltest du, insofern du keinen Gasheizer bevorzugst, zu einem Heizstrahler mit kurzwelliger Strahlung greifen. Durch sie werden Objekte noch tiefer und direkter erwärmt, als durch mittel- oder langwellige Strahlung. Letztere werden deshalb in geschlossenen Räumen bevorzugt verwendet.

Welches Gas ist das richtige für meinen Gas-Heizstrahler?

Zur Nutzung in Heizgeräten werden üblicherweise zwei Flüssiggase unterschieden: Propan und Butan.

Grundsätzlich sind Gasflaschen überwiegend mit Propangas befüllt, da dieses auch bei Graden weit unter Null genutzt werden kann und sich somit am ehesten für kalte Winterabende eignet.

Butangas hingegen ist ab Temperaturen um den Gefrierpunkt nichtmehr einsatzfähig und wird damit bevorzugt für den Sommer und wärmere Tage genutzt. Sein Vorteil liegt im höheren Brennwert gegenüber dem Propan.

Um einen größtmöglichen Nutzen zu erzielen, wird häufig ein Gemisch beider Gase verwendet.

Wo kann ich Gasflaschen für meinen Gas-Heizstrahler kaufen?

Bei der Anschaffung einer Gasflasche gibt es für dich zwei Möglichkeiten:

Kauf einer Eigentumsflasche

Eine Eigentumsflasche oder Nutzungsflasche kaufst du einmalig. Sie gehört dir und kann demnach auch nur im privaten Bereich weiterverkauft werden, d.h. der Verkäufer wird dir kein Geld dafür zurückerstatten. Eigentumsflaschen sind üblicherweise durch die graue Farbe und die Prägung „Nutzung“ oder „Camping“ gekennzeichnet.

Der Vorteil liegt darin, dass du nicht an eine bestimmte Marke gebunden bist und du, sollte die Flasche leer sein, frei entscheiden kannst, wo du sie erneut befüllen lässt, je nachdem was für dich am günstigsten ist. Im Handel sind Nutzungsflaschen bereits zu einem Preis von 20 bis 40 Euro erhältlich.

Eine Gasflasche mieten

Mietflaschen oder auch „Pfandflaschen“ zeichnen sich durch ihre auffällige Farbe (rot, grün oder blau) aus, tragen meist den Markennamen des Anbieters und sind mit einem Pfandlogo versehen.

Wie bei Getränkeflaschen wird beim Erwerb dieser, ein Pfand hinterlassen, den du bei Rückgabe der Flasche zurückerhältst. Mietflaschen können nur beim jeweiligen Anbieter erneut befüllt werden und sind somit an die Gasmarke gebunden.

WICHTIG: Für den Kauf solltest du dich ausschließlich an einen Fachhändler wenden, um eine ausreichende Sicherheit der Gasfalsche zu gewährleisten.

Tankstellen, Baumärkte, örtliche Brennstoffhändler oder auch die bequeme Variante der Gas-Lieferdienste sind hierbei sichere Anlaufstellen und für zusätzliche Beratung rund um das Thema Gasflaschen und Heizstrahler empfehlenswert.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Kniebe, T. (2008): Heizpilz – Klimawandel auf der Terrasse. In: Süddeutsche Magazin. („Das Prinzip“) 2008

[2] Netz, H. (2015): Energiekosten senken – Geld sparen: Bewusst handeln und die Umwelt schonen, Walhalla Fachverlag, 2015.

[3] https://www.energie-lexikon.info/heizstrahler.html

Bildnachweis: Pixabay.com / Brett Sayles

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