Willkommen bei unserem großen Poolpumpen Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Poolpumpen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Poolpumpe zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Poolpumpe kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Besitzt du einen Pool kannst du auf eine Poolpumpe nicht verzichten, um diesen zu reinigen.
  • Mit einer Poolpumpe kannst du großen Dreck, wie Blätter, oder auch kleinere Verschmutzungen, wie Schweiß oder Hautschuppen, aus deinem Pool beseitigen.
  • Die meist verwendete Art sind Sandfilteranlagen, es gibt aber auch noch Anlagen mit Kartuschenfilter oder selbstansaugende Poolpumpen.

Poolpumpe Test: Das Ranking

Platz 1: Miganeo 40385 Sandfilteranlage Dynamic 6500

Die ist eine herkömmliche Sandfilteranlage, die du zu einem durchschnittlichen Preis erhalten kannst. Sie verfügt über eine Umwälzleistung von 3,8 Kubikmeter pro Stunde und benötigt 200 Watt. Außerdem hat diese Anlage zwei Anschlüsse, je 32 und 38 Millimeter im Durchmesser.

Laut Hersteller ist diese Anlage für Wassermengen bis 19.000 Liter geeignet. Die Kunden sind äußerst zufrieden mit dieser Filteranlage und schätzen besonders die Leistungsstärke des Gerätes.

Platz 2: Steinbach SPS 75-1T Filterpumpe

Bei der handelt es sich um eine übliche selbstansaugende Poolpumpe, die zu einem herkömmlichen Preis erwerben kannst. Ihre Umwälzleistung beträgt 8,5 Kubikmeter pro Stunde und sie hat eine Stromleistung von 450 Watt.

Des Weiteren, hat sie eine Pumphöhe von bis zu 9 Meter und zwei Schlauchanschlüsse mit jeweils 32 und 38 Millimeter Durchmesser.

Zudem ist eine Zeitschaltuhr mit integriert. Die Kunden sind vor allem von der hohen Leistung beeindruckt und schätzen auch den geringen Geräuschpegel der Poolpumpe.

Platz 3: SPEED Schwimmbadpumpe

Die ist eine gewöhnliche Poolpumpe zu einem handelsüblichen Preis. Sie kann 5 Kubikmeter pro Stunde umwälzen und benötigt 200 Watt für den Betrieb. Außerdem hat sie eine Förderhöhe von 5,5 Meter und zwei Anschlüsse mit 32 und 38 Millimeter Durchmesser.

Zusätzlich verfügt diese Pumpe über den IPX4-Wasserschutz. Das Produkt kommt bei den Kunden gut an und sie schätzen vor allem die geringe Lautstärke der Poolpumpe.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Poolpumpe kaufst

Für wen eignet sich eine Poolpumpe?

Generell sollte jeder der einen Pool besitzt sich eine Poolpumpe anschaffen. Sie hilft dabei Dreck zu entfernen und den Pool gründlich zu reinigen. Einzig, wenn du über einen kleinen Kinderpool verfügst, bei dem das Wasser täglich wieder ausgelassen werden kann, kannst du auf eine Poolpumpe verzichten.

Eine Poolpumpe ist ein wichtiger Bestandteil einer Filteranlage und somit der Reinigung eines Pools. (Bildquelle: pixabay.com / Gregory Beaty)

Eine Poolpumpe saugt das Wasser an und leitet es dann zu einem Filter weiter. Der Filter fängt beim Durchlauf sämtlichen Dreck auf und säubert das Wasser. Danach fließt das Wasser wieder zurück ins Becken.

Zusätzlich verfügt eine Poolpumpe, um die Funktion das Wasser chemisch zu reinigen. Dabei verteilt sie Chemikalien im Wasser, welche andere Verschmutzung wie zum Beispiel Schweiß oder Urin im Wasser entfernen.

Wird dieser Prozess nicht regelmäßig durchgeführt kann es dazu kommen, dass sich Algen im Pool bilden.

Um deine Poolpunmpe zu unterstützen, lohnt es sich ebenfalls eine praktische Poolüberdachung anzubringen. So gelangt grober Schmutz wie beispielsweise Laub gar nicht erst in den Pool.

Poolüberdachung Test 2019: Die besten Poolüberdachungen im Vergleich

Wo stelle ich eine Poolpumpe auf?

Die Poolpumpe sollte immer trocken und gut belüftet sein. Am besten ist es sie entweder in einem Technikraum am Pool oder in der Garage oder im Keller aufzustellen. Allerdings darf die Anlage nicht zu weit vom Pool entfernt sein.

Die Filteranlage kann entweder 3 Meter über oder unter dem Wasserspiegel angebracht werden. Außerdem ist es wichtig, dass in der Umgebung eine Temperatur von 40° nicht überschritten werden darf.

Soll die Pumpe oberhalb der Wasserfläche angebaut werden, musst du dir allerdings eine selbstsaugende Pumpe kaufen und auf Rückschlagventile in den Schläuchen achten.

Zusätzlich sollte in dem Technikraum eine Entwässerung möglich sein, damit die Pumpe nicht nass wird und Schäden erhält.

In dem folgenden Video wird nochmal erklärt worauf du beim Aufbaus zu achten hast und wie du eine Anlage richtig installierst:

Welchen Sand sollte ich für eine Poolpumpe verwenden?

Solltest du dich dafür entschieden haben eine Sandfilteranlage zu kaufen, möchtest du bestimmt wissen welchen Sand du nun am besten einsetzt. Generell wird empfohlen Quarzsand zu nutzen.

Außerdem sollte er der DIN 12904 der Trinkwasseraufbereitung entsprechen, damit wird sichergestellt, dass im Sand keine Schadstoffe enthalten sind. Allerdings wird dies nicht bei allen Produkten angegeben.

Zusätzlich gibt es auch noch verschiedene Körnungen, die du beachten musst. Grundsätzlich ist das Filterergebnis besser, je feiner der Sand ist. Ist der Sand aber zu fein, kann es passieren, dass er mit rückgespült wird.

Bei allem solltest du natürlich auf die Anweisung des Herstellers achten, da manche Anlagen nicht für feineren Sand geeignet sind.

Eine optimale Filterung erreichst du, wenn du mehrere Schichten an Körnungen verwendest. Dabei werden drei Schichten als am effektivsten empfohlen. Von unten nach oben sollte der Sand hier immer feiner werden.

In der folgenden Tabelle zeigen wir dir, die für jede Schicht empfohlenen Körnungen.

Schicht Körnung
1. Schicht 3 – 4mm
2. Schicht 2 – 3mm
3. Schicht 0,4 – 2mm

Wo kann ich eine Poolpumpe kaufen?

Poolpumpen werden sowohl in Online-Shops als auch in Baumarktgeschäften verkauft. Dabei findest du online eine größere Auswahl an Anbietern und Produkten.

Schätzt du eine persönliche Beratung, ist es sinnvoller in einen Baufachmarkt zu gehen. Wenn du allerdings schon weißt, was genau du brauchst, kannst du online mehr Produkte finden und diese miteinander vergleichen.

Laut unserer Recherche ist die beste Auswahl bei den folgenden Shops zu finden:

  • Hornbach
  • Obi
  • Real
  • Ebay
  • Amazon
  • Poolspecial
  • Profipumpe
  • Poolsystems
  • Poolseller
  • Poolpowershop

Jede Poolpumpe, die wir dir zeigen, ist mit einem Link zu einem dieser Shops versehen. Somit kannst du sofort zuschlagen, wenn du ein Gerät nach deiner Vorstellung gefunden hast.

Was kostet eine Poolpumpe?

Der Preis einer Poolpumpe kann sehr stark variieren. Die meisten Poolpumpen erhältst du zu einem Preis von 30 € – 350 €. Allerdings kannst du teilweise bis über 1000 € für eine hochwertige und leistungsstarke Poolpumpe ausgeben.

Bei einer Poolpumpe ist vor allem die Leistung ausschlaggebend für den Preis. Die Materialien spielen aber auch eine Rolle. Manche Materialien verschleißen langsamer, weshalb du dafür auch meist mehr bezahlen musst.

Zusätzlich ist die Art der Pumpe auch wichtig, wenn es um den Preis geht. Grundsätzlich kosten selbstansaugende oder für Sandfilter geeignete Poolpumpen etwas mehr.

Typ Preisspanne
Kartuschenfilteranlage 30 € – 150 €
Sandfilteranlage 65 € – 350 €
Selbstansaugende Poolpumpe 80 € – 300 €

Welche Alternativen gibt es zu Poolpumpen?

Wenn du einen Pool besitzt kommst du leider nicht um eine Poolpumpe herum. Er ist wichtig, da der Pool so von Schmutz gereinigt wird.

Allerdings gibt es für Sandfilteranlangen Filterbälle, die du anstatt von Sand benutzen kannst. Diese halten länger und sind dadurch auch eindeutig preiswerter.

Alternativ zu einer Poolpumpe, kann auch ein praktischer Poolroboter dabei helfen, deinen Pool sauber zu halten.

Poolroboter Test 2019: Die besten Poolroboter im Vergleich

Entscheidung: Welche Arten von Poolpumpen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Generell kann man zwischen drei verschiedenen Arten von Poolpumpen unterscheiden:

  • Sandfilteranlage
  • Kartuschenfilteranlage
  • Selbstansaugende Poolpumpe

Diese unterschiedlichen Varianten besitzen individuelle Eigenschaften, die mit spezifischen Vorteilen und Nachteilen kommen.

Für verschiedene Umstände eignen sich andere Ausführungen von Poolpumpen besser. Mit dem folgenden Abschnitt wollen wir dir helfen, die richtige Ausführung für dich zu finden.

Dafür stellen wir die eben genannten Typen besser vor und erklären ihre jeweiligen Vorteile und Nachteile.

Was zeichnet eine Sandfilteranlage aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Bei einer Sandfilteranlage wird das Wasser durch Sand geleitet und dadurch gereinigt. Hierfür wird häufig Quarzsand verwendet.

Quarzsand ist ein Sand der überwiegend aus Quarzkörnern besteht und kann auch häufig in der Natur gefunden werden. (Bildquelle: pixabay.com / addesia)

Sandfilteranlagen haben eine hohe Reinigungsleistung und sind daher besonders für größere Becken geeignet. Allerdings spiegelt sich das auch im Preis wider, denn sind etwas teurer in der Anschaffung.

Der Sand einer solchen Filteranlage sollte einmal pro Woche gereinigt werden. Dafür muss das Wasser lediglich in die andere Richtung geleitet werden. Zusätzlich verfügen die meisten Anlagen um ein Manometer, was den Grad der Verunreinigung anzeigt und du somit leicht sehen kannst, wenn der Filter gereinigt werden muss.

Vorteile
  • Einfacher Sandwechsel
  • Geeignet für alle Größen
  • Hohe Leistung
Nachteile
  • Höherer Anschaffungspreis
  • Regelmäßiger Sandaustausch ist notwendig

Was zeichnet eine Kartuschenfilteranlage aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Bei einer Kartuschenfilteranlage wird das Wasser mithilfe von Papierfiltern gereinigt. Dies wird ebenfalls durch die Filter geleitet woran der Schmutz hängen bleibt.

Da diese Filteranlagen eine geringere Leistung haben sind sie besonders für kleinere Gartenpools geeignet. Dadurch sind sie auch deutlich kostengünstiger.

Allerdings müssen die Filterkartuschen auch etwas häufiger ausgetauscht werden als bei Sandfilteranlagen.

Vorteile
  • Komfortable Reinigung
  • Bequeme Handhabung
  • Günstiger
Nachteile
  • Geringere Leistung
  • Häufiger Filteraustausch ist notwendig

Was zeichnet einen selbstansaugende Poolpumpe aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Selbstansaugende Poolpumpen sind leistungsstark und können große Mengen an Wasser umwälzen und sind daher ideal für größere Pools. Außerdem wird das Wasser mithilfe der Automatik regelmäßig gereinigt.

Je nach Größe wird das Wasser entweder mit einem Skimmer oder einem Überlauf abgesaugt. Durch die hohe Umwälzungsleistung können chemische Reinigungsmittel sehr gut im Wasser verteilt werden und helfen den Pool zu reinigen.

Diese Pumpe verfügt über die Möglichkeit einen Poolsauger anzuschließen, welcher häufig kompatibel mit einer Poolheizung ist.

Vorteile
  • Regelmäßige, automatische Filterung
  • Für große Wassermengen geeignet
  • Kompatibel mit Poolheizung
Nachteile
  • Hoher Anschaffungspreis
  • größerer Stromverbrauch

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Poolpumpen vergleichen und bewerten

Im Weiteren zeigen wir dir, welche Kriterien du beachten solltest und dir dabei helfen dich zwischen der Auswahl an verschiedenen Poolpumpen zu entscheiden.

Die Faktoren, mit welchen du Poolpumpen vergleichen kannst, umfassen:

  • Stromleistung
  • Förderleistung
  • Förderhöhe
  • Durchmesser Anschlüsse
  • IPX4-Wasserschutz
  • Max. Wassertemperatur

In den folgenden Abschnitten erklären wir genauer, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Stromleistung

Die Stromleistung bestimmt unter anderem die generelle Leistung einer Poolpumpe. Grundsätzlich sollte mit höherem Stromverbrauch auch die Leistung steigen. Dies ist aber nicht immer der Fall.

Bei einer hohen Leistung oder einem großen Pool kann eine Poolpumpe die Stromkosten deutlich erhöhen. Allerdings sollte die Stromleistung auch nicht zu gering sein, da dann die Reinigungsmittel nicht ordentlich im Wasser verteilt werden.

Eine gute Poolpumpe sollte in 6 Stunden das Wasser im Becken komplett umwälzen können.

Zudem haben die besten Poolpumpen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen ihrem Stromverbrauch und ihrer Umwälzungsleistung.

Förderleistung

Die Förderleistung einer Poolpumpe gibt an, wieviel Wasser sie innerhalb einer Stunde umwälzen kann. Je höher die Leistung, desto kürzer muss die Pumpe laufen und der Pool kann öfter genutzt werden.

Eine Poolpumpe sollte mindestens eine Leistung von 10 Kubikmeter, also 10.000 Liter, pro Stunde aufweisen. Bei größeren Becken sind eher 15 – 20 Kubikmeter pro Stunde zu empfehlen.

Du solltest dich also bei der Auswahl einer Poolpumpe an dem Fassungsvermögen deines Pools orientieren, um die richtige Leistung zu finden.

Förderhöhe

Auch die Förderhöhe gibt einen Ausschluss darauf, wie hoch die Leistung einer Poolpumpe ist. Sie beschreibt die Höhe, in welche das Wasser nach der Reinigung gepumpt werden kann.

Mit Hilfe der Förderhöhe kannst du kontrollieren, wie viel Wasser du nach der Reinigung in den Pool füllen möchtest. (Bildquelle: 123rf.com / 52684760 )

Hier gilt je größer der Höhenunterschied und die Entfernung, umso geringer ist die Förderleistung der Pumpe. Die Geschwindigkeit, in der das Wasser umgewälzt werden kann, nimmt also ab.

Beim Kauf solltest du beachten, dass Hersteller ihre Angaben meist auf einen Betrieb mit geringem Höhenunterschied beziehen. Manchmal liegt allerdings ein Leistungsdiagramm dabei, welches angibt wie stark die Pumpleistung, bei welcher Höhe ist.

Durchmesser Anschlüsse

Die Durchmesser der Anschlüsse spielen ebenfalls eine große Rolle bei der Auswahl einer Poolpumpe. Stimmen diese nicht miteinander überein, kannst du die Pumpe gar nicht erst anschließen.

Dafür musst du dich bei den Anschlüssen deines Pools und des Filterkessels orientieren. Viele Pumpen verfügen über zwei verschiedene Größen des Schlauchanschlusses.

IPX4-Wasserschutz

Dieser Wasserschutz gibt die Schutzklasse einer Poolfilteranlage an. Genauer beschreibt er, wie hoch der Schutz bei elektrischen Geräten vor Wasser ist.

Die Klassierung IPX4 bedeutet, dass ein Schutz vor Spritzwasser vorhanden ist. Hat die Pumpe eine Schutzklasse von IPX5 heißt das, dass die Pumpe vor Strahlwasser geschützt ist.

Trotzdem empfehlen wir die Poolpumpe unter einer Überdachung aufzustellen um bei Regen keinen Kurzschluss zu riskieren.

Max. Wassertemperatur

Da manche Poolpumpen empfindlich auf heißes Wasser reagieren, geben die Hersteller auch oft eine maximale Wassertemperatur an. Wird diese überschritten kann das Gerät Schäden erleiden.

Allerdings übersteigt das Wasser in Deutschland meist keine 35°C. Wenn du entweder einen Whirlpool besitzt oder dir einen anschaffen möchtest, musst du da natürlich mehr Wert auf eine möglichst hohe Wassertemperatur legen.

Um deinen Pool immer angenehm warm zu halten, lohnt sich die Anschaffung einer solarbetriebenen Poolheizung.

Poolheizung Test 2019: Die besten Poolheizungen im Vergleich

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Poolpumpe

Wie lange sollte ich eine Poolpumpe laufen lassen?

Auf diese Frage gibt es keine konkrete Antwort. Die Laufzeit hängt von der Größe des Pools und der Leistung der Pumpe ab.

Teilweise wird es empfohlen die Poolpumpe bis zu 8 Stunden am Tag laufen zu lassen. Allerdings sollte die Laufzeit gut beachtet werden, da sonst die Stromkosten unnötig in die Höhe getrieben werden.

Generell ist es zu empfehlen das komplette Wasser zweimal pro Tag durch die Filteranlage laufen zu lassen. Zur Orientierung kannst du dann das Fassungsvermögen durch die Umwälzleistung nehmen.

Bei einer Poolgröße von 20 Kubikmetern, müssten 40 Kubikmeter umgewälzt werden. Mit einer Pumpleistung von 10 Kubikmeter pro Stunde solltest du die Pumpe dann also für 4 Stunden am Tag laufen lassen.

Dies kannst du am besten auf morgens und abends verteilen. Also 2 Stunden am Morgen und 2 Stunden am Abend laufen lassen.

Wie oft muss ich eine Poolpumpe rückspülen?

Wann es Zeit ist die Poolpumpe zu reinigen, erkennst du an der nachlassenden Pumpleistung. Grundsätzlich solltest du die Pumpe aber mindestens einmal pro Woche rückspülen.

Der Vorgang dauert mit 5 bis 20 Minuten auch nicht zu lange.

Bei hohem Betrieb im Sommer ist es zu empfehlen die Pumpe sogar 2 – 3 in der Woche zu reinigen. Dazu kannst du aber auch genauer am Manometer erkennen, wenn der Druck nachlässt und die Pumpe gereinigt werden sollte.

Außerdem solltest du den Sand der Filteranlage auch alle 2 – 3 Jahre wechseln.

Das folgende Video zeigt dir zudem wie du deinen Pool richtig rückspülst:

Muss ich eine Poolpumpe bei Gewitter ausschalten?

Generell ist es besser, wie bei allen Elektrogeräten, während eines Gewitters den Stecker zu ziehen, um einer Überspannung vorzubeugen. Hat die Pumpe einen ausreichenden Wasserschutz kannst du sie allerdings auch weiterlaufen lassen.

Dabei muss es sich mindestens um einen IPX4 Schutz handeln. Besser ist es aber einen IPX5 Schutz zu haben. Zusätzlich kannst du dir auch eine Plane oder Box kaufen, die die Pumpe noch besser vor dem Wasser schützt.

Außerdem muss das Stromkabel auch aus Gummi gemacht sein. Ansonsten könnte dies durch den Regen geschadet werden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://futurezone.at/produkte/wie-pool-roboter-das-wasser-sauber-halten/24.581.835

[2] https://www.zeit.de/reisen/2011-10/hotelpools

Bildquelle: 123rf.com / 106026875

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